Wie den Anteil an Recyclingpapier in Kommunen verbessern
Der Anteil an Recyclingpapier in Kommunen soll verbessert werden. Anreiz schafft der Wettbewerb der Initiative Pro Recycling. Bild: FotoLyrix/AdobeStock
17. November 2022 | Abfall und Recycling

Im Kreislauf: Recyclingpapier in Kommunen

Laut einer neuen Ökobilanzstudie, die das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gab, erspart uns die grafische Papierherstellung aus Altpapier 78 Prozent Wasser und 68 Prozent Energie gegenüber der Produktion aus Frischfasern. Was viele nicht wissen: Zwei Drittel der Frischfasern, aus denen man hierzulande grafische Papiere herstellt, werden importiert. 40 Prozent davon stammen von schnell wachsenden Eukalyptusplantagen in Brasilien, Uruguay und Chile; 15 Prozent entfallen auf Spanien und Portugal, wo im Sommer verheerende Waldbrände loderten.

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Klimaschutz muss kommunale Pflicht sein
Klimaschutz und Klimaanpassung müssen zu kommunalen Pflichtaufgaben werden, fordert das Klima-Bündnis. Bild: AdobeStock/Man As Thep
20. Oktober 2022 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Klimaschutz muss kommunale Pflicht sein

Klimaschutz und Klimaanpassung müssen kommunale Pflichten sein – das fordert das Klima-Bündnis der Städte und Gemeinden in einem aktuellen Positionspapier. Unterstützt werden sie dabei vom Städtetag Baden-Württemberg, dem Bundesverband Klimaschutz, Caritas, Germanwatch, WWF, Fesa und Ikem. Das Klima-Bündnis vertritt 560 Mitgliedskommunen in Deutschland, in denen rund 54 Prozent der Bevölkerung leben.

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Energiesparen: beleuchtetes Rathaus in der Altstadt von Füssen
Aus der Pflicht zum Energiesparen heraus werden Innenstädte, wie hier die Altstadt von Füssen, nicht mehr so beleuchtet. Foto: parallel_dream/AdobeStock
20. September 2022 | Energie und Wärme

Energiesparen wird zur Pflicht

Städte und Gemeinden lassen ihre Verwaltungen gerne auch nachts präsentabel im Licht erstrahlen. Doch geht das zu Zeiten der Energiekrise noch? Schließlich muss es in den Städten dunkler und in den Amtsstuben kühler werden, wie das Bundeskabinett um Wirtschaftsminister Habeck in einer neuen Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung beschlossen hat. Energiesparen in öffentlichen und privaten Gebäuden wird zur Pflicht.

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Beim Tempolimit fordern Kommunen mehr Handlungsfreiheit
Städte und Gemeinden wollen beim Tempolimit mehr Mitspracherecht. Foto: Tobias Arhelger, AdobeStock
6. Juli 2022 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Tempolimit: Kommunaler K(r)ampf

Seit einem Jahr fordern sieben Großstädte in der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ „mehr Handlungsfreiheit“ beim Thema Tempolimit, seit kurzem haben sich mehr als 200 Kommunen der Initiative angeschlossen.

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Illustration zum OB-Barometer: KLimaschutz als Hauptaufgabe
Das jährliche OB-Barometer des Difu ergibt 2022: Klimaschutz ist die Hauptaufgabe für Kommunen. Bild: AdobeStock
29. Juni 2022 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

OB-Barometer 2022: Klimaschutz ganz oben

Seit 2015 befragt das Difu jährlich fast 200 (Ober-)BürgermeisterInnen von Kommunen ab 50 000 EinwohnerInnen nach ihren wichtigsten aktuellen Aufgaben und Herausforderungen, 144 OB haben dieses Jahr geantwortet, darunter 15 Stellvertreter. Ihre Topthemen sind Klimaschutz, Corona und mehr Wohnraum.

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Symbolbild für Kommunale Nachhaltigkeitsberichte
Nachhaltigkeitsberichte sind ein wichtiges Instrument, um die Leistungen eine Kommune zu bilanzieren. Foto: AdobeStock
7. Juni 2022 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeitsberichte: Erst mal eine ordentliche Bestandsaufnahme

Über die eigene nachhaltige Entwicklung zu berichten, ist Städten und Gemeinden, zumal den kleineren Kommunen, noch nicht geläufig. Großstädten wie Nürnberg, Augsburg oder Frankfurt am Main dagegen schon. Nur: Ihre Nachhaltigkeitsberichte seien nicht miteinander vergleichbar, beklagt Wirtschaftsprofessor Andreas Fieber von der TH Rosenheim. Er hat ein Konzept entwickelt, um kommunale Nachhaltigkeitsberichte einheitlich zu gestalten – mit überschaubarem Aufwand, wie er sagt.

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Das Sofortprogramm Klimaanpassung des BMUV stellt sich neuen Hitzerekorden oder anderen Extremwetter-Situationen.
Das Sofortprogramm Klimaanpassung des BMUV stellt sich neuen Hitzerekorden oder anderen Extremwetter-Situationen. Foto: John Smith/Fotolia
26. April 2022 | Klimaschutz und Klimaanpassung

Sofortprogramm Klimaanpassung: Nächste Hitze kommt sicher

„Jede Kommune soll künftig die Klimaanpassung umsetzen können, die zu ihr passt.“ So hatte es die frühere SPD-Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit den kommunalen Spitzenverbänden 2021 vereinbart. An Schulzes Nachfolgerin Steffi Lemke von den Grünen ist es nun, dieses „Sofortprogramm Klimaanpassung“ den Kommunen schmackhaft zu machen.

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Kommunaler Klimaschutz: Symbolbild, das die vielen Bausteine illustriert
Kommunaler Klimaschutz hat viele Bausteine. Foto: Yauhen/AdobeStock
19. April 2022 | Klimaschutz und Klimaanpassung

Kommunaler Klimaschutz: Alle müssen an einem Strang ziehen

Nimmt Deutschland das Pariser Abkommen ernst, müssen auch Landkreise, Städte und Gemeinden mitziehen. Bringt die Kommunen da ein Klimaneutralitätsziel weiter? Kaum jemand kann das besser beurteilen als Hans Hertle. Er forscht seit mehr als 30 Jahren über den kommunalen Klimaschutz.

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Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2021 wurde im Dezember verliehen, Foto mit kommunalen Preisträgern
Die kommunalen Gewinner des 14. Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2021. Foto: DNP / Christian Koester
12. Januar 2022 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Bleiben Sie am Ball!

Zum zehnten Mal gingen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) und 20.000 Euro Projektgeld an Städte und Gemeinden. Die Sieger von 2021 heißen Stuttgart, Geestland, Fuchstal. Nominierte Kommunen auf der Shortlist waren zudem Bottrop, Göttingen, Kirchheim unter Teck, Neukirchen-Vluyn, Ascha, Markt Oberelsbach und Flecken Steyerberg.

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Symbolbild für Klima-Anpassung in Kommunen.
Klima-Anpassung ist das Zukunftsthema für Kommunen. Foto: AdobeStock
14. September 2021 | Klimaschutz und Klimaanpassung

Zentrum für Klima-Anpassung will Kommunen auf die Sprünge helfen

Anfang Juli haben das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ein Beratungszentrum für kommunale Klima-Anpassung eröffnet.

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Die SDGs sind ein guter Gradmesser für einen Nachhaltigkeitsbericht in Kommunen
Ein Nachhaltigkeitsbericht lässt sich gut anhand der 17 SDGs strukturieren. Bild: MintBlak/AdobeStock
26. Juli 2021 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Hannovers erster Nachhaltigkeitsbericht

Die niedersächsische Landeshauptstadt hat ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Tim Bartels, Chefredakteur der UmweltBriefe, hat dazu mit der Nachhaltigkeitsleiterin Susanne Wildermann ein Interview geführt.

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Klimaanpassung in Kommunen z.B. durch Begrünung von Hausdächern und -fassaden.
Klimaschutzkonferenz für Kommunen
13. April 2021 | Klimaschutz und Klimaanpassung

Klimaanpassung in Kommunen: Drei-Punkte-Plan

Zur immer dringlicher werdenden Anpassung an die Klimakrise haben das Bundesumweltministerin (BMU) und die kommunalen Spitzenverbände kürzlich einen Drei-Punkte-Plan vereinbart. Dieser sieht die Einrichtung eines Beratungszentrums, die Förderung von Anpassungsmanagerinnen und -managern und einen Wettbewerb für kommunale Lösungen vor.

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Bild von Kinderarbeit als Symbolbild für die Notwendigkeit eines Lieferkettengesetzes.
In Deutschland tut sich die Politik schwer, verbindliche gesetzliche Rahmenbedingungen z.B. gegen Kinderarbeit in einem Lieferkettengesetz zu formulieren. Foto: AdobeStock
12. Juni 2020 | Allgemein

Lieferkettengesetz verschleppt

Aus einem Bericht der UN-Organisationen UNICEF und ILO geht hervor, dass COVID-19 und die damit einhergehenden Folgen mehr Kinder in ausbeuterische und gefährliche Arbeitsverhältnisse zwingen. Aber gerade in Deutschland tut sich die Politik schwer, verbindliche gesetzliche Rahmenbedingungen in einem Lieferkettengesetz zu formulieren.

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Was für die Jugend dieser Welt die Fridays-for-Future-Bewegung, ist den Kommunen ihr „Klimanotstand“. Foto: AdobeStock
6. April 2020 | Klimaschutz und Klimaanpassung

Im Klimanotstand

Was für die Jugend dieser Welt die Fridays-for-Future-Bewegung, ist den Kommunen ihr „Klimanotstand“. Mit solcherart Beschluss reagieren die Gemeinden auf die Forderung der Klimaaktivisten. Nachdem sich weltweit Metropolen wie Basel, London, Los Angeles, Oakland und Vancouver diesen Begriff, englisch: Climate Emergency, auf die Fahnen geschrieben haben, sind auch viele Städte hierzulande diesem Beispiel gefolgt. Im Mai 2019 erklärte Konstanz als erste deutsche Kommune den Klimanotstand. Bis Mitte Juli 2019 appellierten laut Wikipedia 740 Gebietskörperschaften in 16 Staaten weltweit für mehr Anstrengungen im Klimaschutz.

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Münsteraner Teilnehmer des Reallabors. Einige werden als Klimatrainer weitermachen.
Münsteraner Teilnehmer des Reallabors. Einige werden als Klimatrainer weitermachen. Foto: Stadt Münster /Michael C. Möller
6. März 2020 | Klimaschutz und Klimaanpassung

Münsteraner Reallabor

Ein Jahr lang arbeiteten zwölf Haushalte, 13 Unternehmen und ein Team der Stadt Münster daran, Klimaschutz im Alltag der Bürgerinnen und Bürger zu integrieren. Das gelang so gut, dass die Stadt mit den Erkenntnissen dieses „Reallabors“ nun 30 000 Münsteraner zu klimafreundlichem Verhalten qualifizieren wird. Motor des Ansatzes sind ehrenamtliche Klimatrainerinnen und Klimatrainer.

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Die Dringlichkeit für Klimaschutz und Klimaschutzmanager ist in Kommunen angekommen.
Die Dringlichkeit für den Klimaschutz und das Klimaschutzmanagement ist in Kommunen angekommen. Foto: AdobeStock
10. Januar 2020 | Klimaschutz und Klimaanpassung

Klimaschutzmanager: Kein Sachbearbeiter, kein Beauftragter, sondern Manager

Dieses Amt in der Kommune ist nicht neu und wird seit mehr als zehn Jahren staatlich gefördert. Doch jetzt erst avanciert der Klimaschutzmanager zu einem der wichtigsten Posten in der kommunalen Verwaltung. Seine Aufgaben zum Beispiel: Ideen entwickeln, wie Städte und Gemeinden Energie sparen oder nachhaltiger mit Ressourcen umgehen können und damit das Klimaschutzkonzept der Kommune umsetzen. Und nicht zuletzt: ausdauernde Öffentlichkeitsarbeit, um unter den Bürgern mehr Klima-bewusstsein zu schaffen.

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Sabine Drees ist Diplom-Volkswirtin und beim Deutschen Städtetag Referentin für Internationales und globale Nachhaltigkeit. Foto: Tim Bartels
21. November 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

SDG-Portal: „Diese Arbeit haben wir den Kommunen abgenommen“

Für Bürgermeister und andere Kommunalvertreter, aber auch für Bürgerinnen und Bürger, die wissen wollen, wo ihre und andere Kommunen mit mehr als 5 000 Einwohnern in puncto Nachhaltigkeit stehen, gibt es jetzt einen tollen Datenservice im Internet:  das SDG-Portal. Es soll dabei helfen, auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den SDGs (Sustainable Development Goals), zu ermitteln, wo der Schuh drückt. Dargestellt und bewertet werden je nach Datenlage bis zu 47 Indikatoren. An der Entwicklung dieser kommunalen Anzeiger beteiligt war Sabine Drees vom Deutschen Städtetag. „Damit erhalten Städte und Gemeinden in Sekundenschnelle einen Nachhaltigkeitsbericht“, sagt die Referentin für Internationale Angelegenheiten.

Interview: Tim Bartels

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N-Journal beim Deutschen Nachhaltigkeitstag 2018 (Foto: DNP)
11. Juli 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Kommunen für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

In diesem Jahr wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden zum achten Mal vergeben. Bis Mitte Juli reisen die Experten des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), von ICLEI und des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie durch Deutschland, um die nominierten Kommunen zu besuchen und letzte inhaltliche Rückfragen im Vor-Ort-Interview zu klären.

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