Das Pedelec-Rad wird immer beliebter und kann eine echte Alternative zum Auto sein. Foto: AdobeStock
13. Juli 2020 | Aktuelles

Pedelec: das Rad neu erfinden

Mit dem Elektrofahrrad kann jeder in Zeiten von Corona mobil bleiben. Besonders für die Risikogruppen, also ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen, ermöglicht das Pedelec dank Unterstützung durch einen Elektromotor Bewegung an der frischen Luft. Das fördert nicht nur die eigene Fitness und Gesundheit, sondern schont auch die Umwelt.

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Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge, wie hier der Perlmuttfalter, tragen viel zur Artenvielfalt bei. Foto: Tim Bartels
9. Juli 2020 | Aktuelles

So wird Ihr Garten bunt und wild

Private Haus- oder Schrebergärten können artenreiche Wiesen und Weiden im Land zwar nicht ersetzen. Dennoch sind auch unsere Gärten ein wichtiger Wildlebensraum, der ein Netzwerk grüner Inseln für heimische Pflanzen, Insekten und andere Tiere bildet – und damit die Folgen der intensiven Landwirtschaft ein wenig abpuffern hilft.

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Der Pop-up-Radweg in Berlin Kreuzberg soll bleiben. Foto: Fabian Deter, Wikimedia
6. Juli 2020 | Aktuelles

Baustelle Radweg

Mit der Corona-Pandemie tauchten sie auf – temporäre Radwege. Sogenannte Pop-up-Bikelanes entstanden weltweit in den großen Städten, denn immer mehr Radler brauchen mehr Platz auf der Straße. Doch wie nachhaltig sind diese Radspuren angelegt oder werden sie nach dem Lockdown wieder verschwinden?

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Prof. Dr. Franz-Theo Gottwalderhält erhält den B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2020 in der Kategorie „Wissenschaft“. Foto: © Schweisfurth Stiftung
25. Juni 2020 | Aktuelles

Franz-Theo Gottwald gewinnt den B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2020

Unser Autor Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald gewinnt den B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2020 in der Kategorie „Wissenschaft“. Wir gratulieren herzlich! Zusammen mit Klaus Sailer und Karl Peter Sprinkart ist er Autor des Buches Fair Business – Wie Social Entrepreneurs die Zukunft gestalten.

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Die Deutschen produzieren überdurchschittlich viel Kunstoffmüll: Plastikfasten hilft da besser als Recycling. Foto: AdobeStock
11. Juni 2020 | Aktuelles

Plastikfakten, Plastikfasten

Da wir während der Corona-Pandemie wesentlich mehr Zeit in der eigenen Wohnung verbringen, fällt auch mehr Müll an. Die Folge: Die Abfalltonnen vorm Haus quellen über – was vielleicht zum Nachdenken anregt. Für das Jahr 2020 rechnet die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) mit 2,26 Millionen Tonnen zusätzlichem Hausmüll – das sind fünf Prozent mehr als 2017.

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Die Nachfrage nach fair & ökologisch produzierter Kleidung wächst. Ein Gütesiegel will Verbrauchern Orientierung bieten. Foto: AdobeStock
8. Juni 2020 | Aktuelles

Fair Fashion oder Etikettenschwindel: der Grüne Knopf

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat ein staatliches Siegel für fair produzierte Textilien eingeführt. Es heißt „Grüner Knopf“ und ist das erste gesetzlich geschützte Gütezeichen dieser Art. Doch hält das Verbrauchersiegel, was es verspricht?

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Angesichts der dramatisch klaffenden Finanzlücken als Folge der Coronakrise fordern die kommunalen Spitzenverbände für die Städte und Gemeinden „echte Zuweisungen statt Kredite“. Der Städtetag rechnet dieses Jahr mit finanziellen Belastungen der Kommunen von 20 Mrd. Euro. Foto: 4th Life Photography/AdobeStock
4. Juni 2020 | Aktuelles

Frisches Klima-Geld

Die Bundesregierung schreibt gerade ein milliardenschweres Konjunkturprogramm, um die Wirtschaft nach dem Corona-Lockdown aus der Talsohle zu holen. Doch welche Branchen und Technologien sollen wie unterstützt und gefördert werden, um Konjunktur und Klimaschutz gleichwertig zu bedienen?

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Symboldbild für Wasserverbrauch: Die Weltkarte aus Wasser
Wir leben auf zu großem (Wasser-)Fuß. Foto: AdobeStock
27. Mai 2020 | Aktuelles

Auf zu großem (Wasser-)Fuß

Wasser ist nichts, worüber man sich in Deutschland den Kopf zerbricht. Allerdings müssen wir gar nicht weit schauen, um festzustellen, dass Wasser immer knapper wird. Sieht man auf das „virtuelle Wasser“, also die Menge, die während der gesamten Herstellungs- und Lieferkette eines Produktes verbraucht, verdunstet oder verschmutzt wird, ist Deutschland sogar ein Wasserimportland.

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Die deutschen Privathaushalte benötigen Nachhilfe in Sachen Mülltrennung: zu viele Fehlwürfe. Foto: AdobeStock
5. Mai 2020 | Aktuelles

Mülltrennung: intelligenter Fehlwurf

Die Deutschen gelten doch eigentlich seit Jahrzehnten als Weltmeister im Mülltrennen. Stimmt nicht? Niemand in Europa sammelt und sortiert doch seinen Abfall so akribisch wie die Bürger hierzulande. Das mag sein. Dennoch starteten die dualen Systeme in diesem Jahr eine bundesweite Kampagne. Der Grund: Glaubt man der Entsorgungsbranche, landen in den gelben Tonnen und gelben Säcken 40 bis 60 Prozent Fehlwürfe. Da braucht es Nachhilfe.

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Viel Verkehr erzeugt viel Feinstaub. Davor schützt die Maske mehr oder weniger wie vor einer Infektion. Viren nutzen die Staubpartikel offenbar als Vehikel, um sich zu verbreiten. Foto: AdobeStock
4. Mai 2020 | Aktuelles

Highway für Viren?

Viren gelten als heimliche Sieger der Evolution – gemessen an ihrer Häufigkeit. Sie nutzen offenbar Staubpartikel und andere Teilchen als Vehikel, um sich zu verbreiten. Es ist aber ungeklärt, ob Viren, die mit dem Wind über Kilometer hinweggeweht werden, überhaupt noch infektiös sind. Und die reine „Mitfahrgelegenheit“ auf Staubpartikeln sagt ja noch nichts aus über das Ansteckungsrisiko. Offensichtlich ist aber: Luftverschmutzung beeinflusst die Schwere einer Covid-19-Erkrankung.

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Die Welt ist in der Krise – so oder so. Foto: AdobeStock
28. April 2020 | Bartels Blog

Nach der Krise ist in der Krise

Zuvorderst geht´s um den Schutz der Bevölkerung. „Das hat für uns oberste Priorität.“ So beginnen in der akuten Coronakrise nicht nur die Mitteilungen des Bundesumweltministeriums. Das ist Konsens. Überall. Doch was ist mit der Klimakrise? In der wir uns doch auch schon vor Corona befanden. Diese Krise hat kein Vorher und Nachher, weil sie uns noch auf Jahrzehnte, wenn nicht auf ewig, beschäftigen wird. Sie muss auf der Agenda wieder ganz oben stehen, wenn wir gelernt haben, mit Sars-CoV-2 zu leben.

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Mit der neuen StVO will dasBundesverkehrsministerium Sicherheit und Komfort für Fahrradfahrer deutlich erhöhen. Foto: AdobeStock
7. April 2020 | Aktuelles

StVO: Fahr Rad auf neuen Wegen

Eine neue Straßenverkehrsordnung (StVO) ist in Kraft getreten. Damit will das Bundesverkehrsministerium Sicherheit und Komfort für Fahrradfahrer deutlich erhöhen. Was ändert sich?

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Symbolbild zur Überfischung der Meere: Karpfen kann man essen
Der Karpfen gilt als einer der wenigen Fische, die man bedenkenlos essen kann. Foto: AdobeStock
9. April 2020 | Aktuelles

Karpfen bedenkenlos

Wer Fisch zu seinen Lieblingsessen zählt, hat es nicht leicht. Viele Bestände sind überfischt und die meisten Fangmethoden verursachen massive Umweltschäden. Also lieber die Finger davon lassen?

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Was für die Jugend dieser Welt die Fridays-for-Future-Bewegung, ist den Kommunen ihr „Klimanotstand“. Foto: AdobeStock
6. April 2020 | Aktuelles

Im Klimanotstand

Was für die Jugend dieser Welt die Fridays-for-Future-Bewegung, ist den Kommunen ihr „Klimanotstand“. Mit solcherart Beschluss reagieren die Gemeinden auf die Forderung der Klimaaktivisten. Nachdem sich weltweit Metropolen wie Basel, London, Los Angeles, Oakland und Vancouver diesen Begriff, englisch: Climate Emergency, auf die Fahnen geschrieben haben, sind auch viele Städte hierzulande diesem Beispiel gefolgt. Im Mai 2019 erklärte Konstanz als erste deutsche Kommune den Klimanotstand. Bis Mitte Juli 2019 appellierten laut Wikipedia 740 Gebietskörperschaften in 16 Staaten weltweit für mehr Anstrengungen im Klimaschutz.

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Der Plastikmüll ist eins der größten Umweltprobleme.
Die Berge an Einweg-Plastikflaschen gilt es zu vermeiden. Foto: aerogondo/AdobeStock
1. April 2020 | Aktuelles

Mehrweg for Future

Zehntausend abgegebene Einwegflaschen binnen drei Monaten brachten bei Hans-Peter Kastner das (Sammel-)Fass zum Überlaufen. Der 42-jährige Stuttgarter Getränkehändler nahm Plastikflaschen und Dosen aus seinem Sortiment und bietet seit knapp einem Jahr nur noch „Mehrweg“ an, fast alles in Glasflaschen. „Entgegen allen Trends und Ratschlägen“, wie er sagt.

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Münsteraner Teilnehmer des Reallabors. Einige werden als Klimatrainer weitermachen.
Münsteraner Teilnehmer des Reallabors. Einige werden als Klimatrainer weitermachen. Foto: Stadt Münster /Michael C. Möller
6. März 2020 | Aktuelles

Münsteraner Reallabor

Ein Jahr lang arbeiteten zwölf Haushalte, 13 Unternehmen und ein Team der Stadt Münster daran, Klimaschutz im Alltag der Bürgerinnen und Bürger zu integrieren. Das gelang so gut, dass die Stadt mit den Erkenntnissen dieses „Reallabors“ nun 30 000 Münsteraner zu klimafreundlichem Verhalten qualifizieren wird. Motor des Ansatzes sind ehrenamtliche Klimatrainerinnen und Klimatrainer.

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Die Agrarreform soll die Landwirtschaft aus der Krise holen.
Eine EU-Agrarreform soll die Landwirtschaft grüner machen. Foto: AdobeStock
2. März 2020 | Aktuelles

Landwirte: Sünder und Retter zugleich

Der BMU-Agrarkongress ringt seit 2017 um einen Gesellschaftsvertrag für eine enkeltaugliche Landwirtschaft – bisher ohne Ergebnis. Die Bauern sind bisweilen nicht dialogbereit, kehren Umweltministerin Svenja Schulze mal den Rücken zu, mal pfeifen sie sie aus. Dafür entschuldigte sich stellvertretend Dirk Andresen von der Initiative „Land schafft Verbindung“, die Tausende Landwirte dazu bewegte, mit ihren Treckern in die großen Städte zu fahren und zu protestieren.

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Man muss nicht komplett verzichten, auch weniger Fleisch hilft schon der Umwelt. Foto: AdobeStock
19. Februar 2020 | Aktuelles

Weniger Fleisch: Man muss kein Veganer sein, um das Klima zu retten

Wie viel Kohlendioxid (CO2) verursacht der eigene Fleischkonsum? Bringt es wirklich etwas, wenn ich weniger Fleisch esse? Schon ein gelegentlicher Verzicht kann große Wirkung haben.

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2020 wird das Jahr des Aufbrichs. Foto: Patryssia, AdobeStock
28. Januar 2020 | Bartels Blog

2020 – Jahr des Aufbruchs?

„2020 wird das Jahr, in dem sich entscheidet, ob der Aufbruch nicht irgendwann, sondern jetzt beginnt.“ Tim Bartels schaut in seinem neuen Blogbeitrag zurück auf 2019 und in die Zukunft der neuen Zwanziger Jahre.

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Plakate zum Thema Klimaschutz. Foto: AdobeStock
10. Januar 2020 | Aktuelles

Kein Sachbearbeiter, sondern Manager für den Klimaschutz

Dieses Amt in der Kommune ist nicht neu und wird seit mehr als zehn Jahren staatlich gefördert. Doch jetzt erst avanciert der Klimaschutzmanager zu einem der wichtigsten Posten in der kommunalen Verwaltung. Seine Aufgaben zum Beispiel: Ideen entwickeln, wie Städte und Gemeinden Energie sparen oder nachhaltiger mit Ressourcen umgehen können und damit das Klimaschutzkonzept der Kommune umsetzen. Und nicht zuletzt: ausdauernde Öffentlichkeitsarbeit, um unter den Bürgern mehr Klima-bewusstsein zu schaffen.

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COP 25; Foto: Sascha Hilgers, BMU
10. Januar 2020 | Aktuelles

Klimakonferenz COP25: Es wird vertagt

Es war mit 42 überzogenen Verhandlungsstunden der längste Klimagipfel in der Geschichte der bislang 25 UN-Konferenzen – und doch kamen keinerlei Fortschritte für den internationalen Klimaschutz dabei heraus. Es sollten Regeln für einen internationalen Emissionshandel aufgestellt werden, doch die 196 Staaten (darunter die EU als ein supranationales Staatsgebilde) fanden bis zum Schluss keine gemeinsame Position.

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Der Einsatz von Erneuerbaren Energien im Bundesländervergleich der AEE.
5. Dezember 2019 | Aktuelles

Erneuerbare Länder im Bundesvergleich

Mit den dezentral installierten Erneuerbaren wird die Energieversorgung in den Flächenländern immer stärker sichtbar. Wer ist da besonders erfolgreich? Was gibt es für Hemmnisse? Antworten darauf gibt der Bundesländervergleich der Agentur für Erneuerbare Energien.

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Sabine Drees ist Diplom-Volkswirtin und beim Deutschen Städtetag Referentin für Internationales und globale Nachhaltigkeit. Foto: Tim Bartels
21. November 2019 | Aktuelles

SDG-Portal: „Diese Arbeit haben wir den Kommunen abgenommen“

Für Bürgermeister und andere Kommunalvertreter, aber auch für Bürgerinnen und Bürger, die wissen wollen, wo ihre und andere Kommunen mit mehr als 5 000 Einwohnern in puncto Nachhaltigkeit stehen, gibt es jetzt einen tollen Datenservice im Internet:  das SDG-Portal. Es soll dabei helfen, auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den SDGs (Sustainable Development Goals), zu ermitteln, wo der Schuh drückt. Dargestellt und bewertet werden je nach Datenlage bis zu 47 Indikatoren. An der Entwicklung dieser kommunalen Anzeiger beteiligt war Sabine Drees vom Deutschen Städtetag. „Damit erhalten Städte und Gemeinden in Sekundenschnelle einen Nachhaltigkeitsbericht“, sagt die Referentin für Internationale Angelegenheiten.

Interview: Tim Bartels

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Erdüberlastungstag: Seit 22. August lebt die Welt auf Pump. Foto: Adobe Stock

Wir leben immer mehr auf Pump

Würden alle so leben wie die Deutschen, bräuchten wir drei Erden. Ab dem 22. August leben wir auf Pump, weil von da an all jene natürlichen Ressourcen verbraucht sind, die theoretisch in einem Jahr wieder regeneriert werden können. Dieser Tag wird Erdüberlastungstag oder Earth Overshoot Day genannt.

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