Die EU plant ab 2030 strengere CO2-Flottengrenzwerte für Firmenflotten und Mietwagen: Nur noch emissionsfreie Fahrzeuge sollen zugelassen werden. Der Artikel beleuchtet die Auswirkungen, Kritik der Industrie und mögliche Ausnahmen wie E-Fuels.
Die EU plant ab 2030 strengere CO2-Flottengrenzwerte für Firmenflotten und Mietwagen: Nur noch emissionsfreie Fahrzeuge sollen zugelassen werden. Der Artikel beleuchtet die Auswirkungen, Kritik der Industrie und mögliche Ausnahmen wie E-Fuels.
Von der Klimakrise fühlen sich mehr als 50 Prozent der Deutschen stark belastet. Das zeigt eine repräsentative Befragung aus dem Jahr 2023. Das Umweltbundesamt (UBA) gab daraufhin einen Ratgeber in Auftrag, der sich an Menschen richtet, die besonders besorgt sind über ihre Zukunft und über die weiteren Auswirkungen der Erderhitzung.
Die Themen der UmweltBriefe im September sind u. a.: Laut EU-Kommission sollen ab 2030 nur noch emissionsfreie Dienst- und Mietwagen zugelassen werden, wie geht man mit Fake-News in der Klimakommunikation um, Hitzeschutzpläne und Nachhaltigkeitsmanagement in Kommunen mir Praxisbeispielen, wie kann Deutschland den Renaturierungsplan der EU umsetzen.
Mit Batterien einen größeren Anteil des Solarstroms vom Dach verbrauchen – und dabei auch noch Geld verdienen: Bislang war dies eher Wunsch statt Wirklichkeit. Doch das hat sich spätestens in diesem Jahr geändert. Mittlerweile gibt es Solarstromspeicher, die mehr Ertrag einbringen, als sie kosten. Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin.
Seit dem 15. Mai ist die Förderrichtlinie des Bundesumweltministeriums zur kommunalen Klimaanpassung für drei Monate geöffnet. Die Mittel werden über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) bereitgestellt. Wie die Kommunalbefragung des Umweltbundesamts (UBA) aus dem Jahr 2023 ergeben hat, hatten bis dato rund 40 Prozent der Kreise, Städte und Gemeinden bereits Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt, fast ebenso viele planen konkrete Schritte. Zum Beispiel der rheinland-pfälzische Landkreis Cochem-Zell, der bis Oktober 2026 ein Anpassungskonzept erarbeitet.
Sie werden Ewigkeitschemikalien genannt, weil diese Stoffe weder durch Bakterien, noch Wasser oder Licht abgebaut werden können: Per- und Poly-Fluorierte Alkyl-Substanzen, kurz PFAS, sind extrem langlebig und reichern sich in der Umwelt seit Jahrzehnten an – auch im Menschen. Deshalb sind PFAS so gefährlich.
Ein neuer Hitzebetroffenheitsindex dient als Planungsinstrument bei Hitzeschutz- und Klimaanpassungs-Maßnahmen. Gemessen werden vier Indikatoren.
Die Themen der Sommer-Ausgabe der UmweltBriefe sind u. a.: der ADFC bescheinigt Deutschland ein mangelhaftes Radwegesystem, neuer Hitzebetroffenheitsindex für bessere Hitzeschutzpläne, Interview mit dem Klimaschutzbeauftragten der Stadt Braunschweig, Klimakommunikation und Batterien für den Solarstrom vom eigenen Hausdach.
Nachhaltigkeitsberichte sind für viele Städte und Gemeinden, insbesondere kleinere Kommunen, noch Neuland. Während Großstädte wie Nürnberg, Augsburg oder Frankfurt am Main bereits umfangreich berichten, fehlt oft eine Vergleichbarkeit zwischen den Berichten. Wirtschaftsprofessor Andreas Fieber von der Technischen Hochschule (TH) Rosenheim hat ein Konzept entwickelt, das eine einheitliche und gleichzeitig ressourcenschonende Erstellung kommunaler Nachhaltigkeitsberichte ermöglicht.
Wann: 28. Oktober 2025
Beginn: 09:00-13:00 Uhr
Wo: Online
Veranstalter: WALHALLA Fachverlag
URL: https://www.walhalla.de/oeffentlicher-dienst-verwaltung/umwelt-energierecht/4916/webinar-nachhaltigkeitsberichterstattung-in-kommunen
Unter dem Motto „Jetzt für morgen” haben die Veranstalter ein umfangreiches Programm entwickelt. Das Themenspektrum reicht von energie- und klimapolitischen Rahmenbedingungen bis zu Praxisforen zur kommunalen Wärmeplanung, von Finanzierungsmodellen bis zur Energiewende- und Klimakommunikation. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Umsetzbarkeit von Projekten und entsprechenden Best Practice Beispielen
Wann: 1.-2. Oktober 2025
Beginn: 10:00 Uhr
Wo: documenta-Halle, Kassel
Veranstalter: Kompetenznetzwerk für dezentrale Energietechnologien e.V. (deENet), LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA Hessen)
URL: https://www.zufo-energie-klima.de/
Die Woche der Klimaanpassung stellt unterschiedliche Praxisbeispiele und vorbildliche Akteur*innen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung in Deutschland zusammen. Auf der Online-Plattform kann man sich als Partner der WdKA registrieren und erfolgreiche Projekte vorstellen.
Wann: 15.-19. September 2025
Beginn: k. A.
Wo: Online, diverse regionale Veranstaltungen
Veranstalter: Zentrum KlimaAnpassung, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Deutsches Institut für Urbanistik
URL: https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka25
Während Batteriespeicher bei neuen Photovoltaik-Anlagen auf privaten Dächern zum Standard zählen, ist zuletzt auch die Nachfrage nach Großspeichern der Megawattklasse gewachsen, die neben Solar- und Windparks errichtet werden. Das berichtete der Branchenverband BSW Solar im Vorfeld der Messe Intersolar.
Ende April kam es in Spanien und Portugal zu einem Blackout, nachdem „für fünf Sekunden 15 Gigawatt Stromerzeugung aus dem Netz verschwunden“ waren. Die Ursache dafür bleibt unbekannt, aber eines steht fest: Wir sind vor solchen Ereignissen nicht gefeit. Vorsorge ist daher unerlässlich.
Es gibt noch keinen klaren Auftrag der Politik, trocken gelegte Moorböden hierzulande großflächig wieder nass zu machen. Die nationale Moorschutzstrategie von Ende 2022 setzt auf das Prinzip der Freiwilligkeit. Dabei nennt die EU-Wiederherstellungs-VO explizite Moor-Wiedervernässungsziele. Städte und Landkreise besetzen auch schon Stellen für ein kommunales Moormanagement.
Hier ist der Präzedenzfall, auf den die Klimagerechtigkeit gewartet hat: Im Prozess des peruanischen Landwirts Saúl Luciano Lliuya gegen RWE hat das OLG Hamm ein finales Urteil gesprochen. Der Bergführer beklagte das Überschwemmungsrisiko für sein Haus in den Anden und wollte damit den Energiekonzern als sehr großen CO2-Emittenten für Schutzmaßnahmen am Gletschersee bezahlen lassen. Das Gericht hat die Berufung des Klägers zurückgewiesen, da „keine konkrete Gefahr für sein Grundstück besteht“. Doch darüber hinaus hat das OLG entschieden, dass es durchaus eine unternehmerische Verantwortung für Klimaschäden gibt.
Die Themen der UmweltBriefe im Juni sind u. a.: David gegen Goliath: ein peruanischer Landwirt klagt gegen RWE, nationale Moorschutzstrategie, Blackout und wie man sich darauf vorbereiten kann, wie wirkt sich die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur auf die Flächenbewirtschaftung aus.
Die Fachagentur Wind und Solar hat ihre Analyse zum Ausbau der Windenergie an Land im 1. Quartal 2025 vorgelegt und schätzt dabei auch die finanzielle Teilhabe der Kommunen gemäß § 6 EEG 2023 ab. Zum Beispiel Brandenburg: Dort sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres 28 Anlagen (148 MW) an den Start gegangen, 230 MW Nennleistung wurden neu genehmigt – ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Davon profitieren auch die Kommunen.
Kommunaler Klimapakt Rheinland-Pfalz: In Rheinland-Pfalz helfen die Energieagentur und das Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen den Kommunen, sich gegen Hitze, Starkregen und Dürre zu wappnen. Diese Intensivberatung wird nun für zwei weitere Jahre kostenlos angeboten.
Seit einigen Jahren entdecken vor allem viele ältere Menschen das Fahren mit einem Elektrofahrrad für sich. Es bietet viele Vorteile, aber birgt auch Risiken. Wenn man lange nicht mehr geradelt, also nicht mehr in Übung ist, kann man mit dem schnelleren und schweren Pedelec ohne Training auch schnell verunglücken.
Von Mitte Mai an (bis 15. August dieses Jahres) können sich Kommunen für Förderung von Klimaanpassungskonzepten bewerben. Dafür stehen laut Bundesumweltministerium 10 Mio. Euro aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) zur Verfügung.
Die Erderwärmung ist in Deutschland im Vergleich zur frühindustriellen Zeit um 2,5 ⁰C gestiegen. Zweikommafünf Grad Celsius! Ist das Ziel des Pariser Klimaabkommens also hierzulande bereits weit überschritten? Und vermeldete der Deutsche Wetterdienst (DWD) nicht Mitte 2021, dass die durchschnittliche Jahresmitteltemperatur in Deutschland seit 1881 „erst“ um 1,6 Grad gestiegen sei? Binnen vier Jahren also ein Sprung um fast ein Grad?
Die UmweltBriefe erscheinen im Mai u. a. mit folgenden Themen: der Deutsche Wetterdienst meldet Allzeitrekorde bei der Erderwärmung in Deutschland, neuer Praxisleitfaden des Städte- und Gemeindebundes zur Wärmeplanung, Interview zu Thema Animal-Aided-Design, wie man Wildtiere in urbane Lebensräume integriert, wie steht es um das Klimaanpassungsmanagement in Kommunen.
Gestalten Sie auf der bundesweiten Netzwerktagung, den RENN.tagen, die in diesem Jahr unter dem Motto „Spannungsfelder unserer Zeit – Wege in eine resiliente Gesellschaft“ stehen, Lösungsansätze für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt, diskutieren Sie über Ursachen aktueller Konflikte und schärfen Sie im Austausch eigene Positionen.
Wann: 16.–17. Juni 2025
Beginn: 12:30 Uhr
Wo: Atelier Gardens, Berlin
Veranstalter: RENN. e.V.
URL: https://www.renn-netzwerk.de/veranstaltungen/veranstaltungen/renntage-2025-berlin
Drei Publikationen der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) behandeln das kommunale Flächenpooling als wichtiges Steuerungswerkzeug. Dabei werden Grundstücke von verschiedenen Eigentümern zu einem Areal zusammengefasst, um ausreichend Fläche für Windprojekte zu schaffen. Auch bei Solarparks kommt das Verfahren zum Einsatz. Die Flächen können von einer Vielzahl von Personen stammen.