Klimaanpassung ist immer auch eine soziale Frage. Wie sehen Lebenswirklichkeiten aus, die die Politik berücksichtigen muss? Antworten darauf liefert die Persona-Analyse des Sozial-Klimarats und zeigt Risiken auf.
Klimaanpassung ist immer auch eine soziale Frage. Wie sehen Lebenswirklichkeiten aus, die die Politik berücksichtigen muss? Antworten darauf liefert die Persona-Analyse des Sozial-Klimarats und zeigt Risiken auf.
Das neue WALHALLA-Webinar zeigt, wie Klimakommunikation in der kommunalen Praxis gelingen kann. Es vermittelt grundlegende Ansätze und praxiserprobte Methoden, um Klimaschutz als ressortübergreifende Aufgabe verständlich zu vermitteln, Akzeptanz zu fördern und unterschiedliche Interessen konstruktiv zusammenzubringen.
Wann: 24. Juni 2026
Beginn: 09:30 Uhr
Wo: Online
Veranstalter: WALHALLA Akademie, eine Marke der Walhalla Mediengruppe
URL: https://www.walhalla.de/oeffentlicher-dienst-verwaltung/oeffentlicher-dienst-allgemein/5250/webinar-klimakommunikation-in-der-verwaltung
Das Vernetzungstreffen der Agentur für kommunalen Klimaschutz bietet Klimaschutzmanagerinnen und -managern Raum, Kollegen und Kolleginnen und ihre Projekte kennenzulernen, , sich gegenseitig zu beraten und eigene Fragen zu diskutieren.
Wann: 17.-18. Juni 2026
Beginn: 12:30 Uhr
Wo: Roncalli-Haus, Magdeburg
Veranstalter: Agentur für Klimaschutz
URL: https://www.klimaschutz.de/de/aktuelles/veranstaltungen/vernetzungstreffen-fuer-klimaschutzmanager-und-manager-magdeburg_17.-18.06.2026
Bundesumweltminister Carsten Schneider will im großen Stil die Wiedervernässung von Mooren und die Paludikultur fördern. Er startete kürzlich ein milliardenschweres Programm, das die Renaturierung von 90 000 ha trockengelegter Moorfläche ermöglichen soll. „Die größte Unternehmung, die wir in Deutschland jemals hatten zur Wiedervernässung“, gibt der SPD-Minister an. Dafür stellt sein Haus aus dem Klima- und Transformationsfonds 1,75 Mrd. Euro bis Ende 2029 bereit.
Der DStGB veranstaltet auch 2026 die Fachkonferenz „Kommunen aktiv für den Klimaschutz“. Die 18. Fachkonferenz wird am 05. Mai 2026 in Bonn stattfinden. Auf der Klimaschutzkonferenz werden im Rahmen von Vorträgen, Fachforen und Diskussionen praxisnahe Beispiele zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung, zur Mobilitäts- und Wärmewende und zur Nachhaltigkeit vorgestellt. Auch die wichtigen Themen Waldmanagement und Energieeffizienz werden beleuchtet und ihre Rolle für klimaresiliente, zukunftsfähige Kommunen gemeinsam diskutiert.
Wann: 05. Mai 2026
Beginn: 09:30 Uhr
Wo: Wissenschaftszentrum Bonn
Veranstalter: DStGB - Deutscher Städte- und Gemeindebund
URL: https://www.dstgb.de/themen/klimaschutz-und-klimaanpassung/aktuelles/18-fachkonferenz-kommunen-aktiv-fuer-den-klimaschutz-am-05-mai-2026-in-bonn/
Bundesklimaschutzminister Carsten Schneider hat geliefert und mit seinen Kabinettkolleg:innen ein neues Klimaschutzprogramm beschlossen. Bei der Vorstellung des 300 Seiten starken Papiers war es Schneider besonders wichtig mitzuteilen, dass „dieses Programm ohne großen Streit“ unter den Ressorts erarbeitet wurde. Sieben Bundesministerien sollen dazu beigetragen haben. Es enthält 90 Maßnahmen. Skepsis daran äußert nicht nur der Expertenrat für Klimafragen.</p>
In Deutschland werden der Transport, die Speicherung sowie die Nutzung von CO2 möglich sein. Die Novelle des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes ist am 28. November 2025 in Kraft getreten. Das Gesetz soll Carbon Capture and Storage (CCS), also die Abscheidung und Deponierung von CO2 im Untergrund im kommerziellen Maßstab ermöglichen.
Mit der nationalen Klima-Bündnis Konferenz im Europäischen Haus in Berlin möchte das Bündnis den Dialog zwischen Kommunen und Entscheidungsträger*innen aus Bundes- und EU-Politik intensivieren und gemeinsame Wege für eine wirksame und sozial-gerechte Klimapolitik vor Ort aufzeigen.
Wann: 26. Februar 2026
Beginn: 09:00 Uhr
Wo: Europäisches Haus Berlin
Veranstalter: Klima-Bündnis Deutschland
URL: https://www.klimabuendnis.org/news-events/zukunft-vor-ort-gestalten-kommunen-zwischen-klimaschutz-und-finanzdruck/
Die spürbare Klimaentwicklung und eine stabile, nachhaltige Energieversorgung sind für Kommunen das Thema der Stunde. Viele Fragen stellen sich neu: Wie können wir schnell und effizient Projekte im Bereich erneuerbare Energien umsetzen? Der Kongress Klimaneutrale Kommunen bietet Möglichkeiten zur Vernetzung und für den fachlichen Austausch.
Wann: 26. - 27. Februar 2026
Beginn: 10:15 Uhr
Wo: Messe Freiburg
Veranstalter: Conexio-PSE GmbH
URL: https://www.klimaneutrale-kommunen.de/
Der Klimawandel ist längst in unserem Alltag angekommen: mit häufigeren Starkregenereignissen, längeren und intensiveren Hitzewellen, neuen gesundheitlichen Risiken durch Arten wie die Tigermücke sowie psychischen Belastungen, wirtschaftlichen Schäden und dem Verlust der biologischen Vielfalt. Die Folgen betreffen jede und jeden Einzelnen ebenso wie unsere gesamte Gesellschaft und verlangen nach entschlossenem Handeln. Klimaanpassung bedeutet, sich auf diese Veränderungen einzustellen, Risiken zu mindern und Lebensqualität und Wohlstand auch in einer wärmeren Zukunft zu sichern.
Über Verfassungsbeschwerden von fünf Umweltorganisationen gemeinsam mit vielen Privatpersonen gegen das deutsche Klimaschutzgesetz berät derzeit das Bundesverfassungsgericht (BVerfG). Es hat den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen. In seinem Gutachten befasst sich der Umweltrat u. a. mit dem CO2-Budget und aktualisiert seine Berechnungen auf den Stand von 2025.
In Belém tagt die UN-Klimakonferenz (10.11.-21.11.), die sogenannte COP30. Als Austragungsort für den zum 30. Mal stattfindenden Gipfel ist die brasilianische Stadt am östlichen Rand des Amazonasgebiets treffend gewählt. Seine weltweit größte zusammenhängende Regenwaldfläche ist als Kohlenstoffsenke für den Kampf gegen den Klimawandel von enormer Bedeutung – wenn seine wunderbare Baumbiodiversität erhalten bliebe.
Die Entwaldungsrate bis 2030 auf null Prozent zu reduzieren, hat sich Brasilien öffentlich auf die Fahnen geschrieben. In den ersten zwei Jahren der Lula-Regierung soll die Abholzung in Amazonien schon deutlich zurückgegangen sein. Doch der Regenwald habe unter dem immensen Druck globaler Wertschöpfungsketten möglicherweise bereits den Kipppunkt erreicht, den „point of no return“, ergab eine Studie, die das Fachblatt Nature 2024 veröffentlichte. Was kann man nun, zehn Jahre nach dem Pariser Abkommen, von der COP30 in Brasilien erwarten?
Die EU plant ab 2030 strengere CO2-Flottengrenzwerte für Firmenflotten und Mietwagen: Nur noch emissionsfreie Fahrzeuge sollen zugelassen werden. Der Artikel beleuchtet die Auswirkungen, Kritik der Industrie und mögliche Ausnahmen wie E-Fuels.
Von der Klimakrise fühlen sich mehr als 50 Prozent der Deutschen stark belastet. Das zeigt eine repräsentative Befragung aus dem Jahr 2023. Das Umweltbundesamt (UBA) gab daraufhin einen Ratgeber in Auftrag, der sich an Menschen richtet, die besonders besorgt sind über ihre Zukunft und über die weiteren Auswirkungen der Erderhitzung.
Seit dem 15. Mai ist die Förderrichtlinie des Bundesumweltministeriums zur kommunalen Klimaanpassung für drei Monate geöffnet. Die Mittel werden über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) bereitgestellt. Wie die Kommunalbefragung des Umweltbundesamts (UBA) aus dem Jahr 2023 ergeben hat, hatten bis dato rund 40 Prozent der Kreise, Städte und Gemeinden bereits Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt, fast ebenso viele planen konkrete Schritte. Zum Beispiel der rheinland-pfälzische Landkreis Cochem-Zell, der bis Oktober 2026 ein Anpassungskonzept erarbeitet.
Ein neuer Hitzebetroffenheitsindex dient als Planungsinstrument bei Hitzeschutz- und Klimaanpassungs-Maßnahmen. Gemessen werden vier Indikatoren.
Die Woche der Klimaanpassung stellt unterschiedliche Praxisbeispiele und vorbildliche Akteur*innen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung in Deutschland zusammen. Auf der Online-Plattform kann man sich als Partner der WdKA registrieren und erfolgreiche Projekte vorstellen.
Wann: 15.-19. September 2025
Beginn: k. A.
Wo: Online, diverse regionale Veranstaltungen
Veranstalter: Zentrum KlimaAnpassung, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Deutsches Institut für Urbanistik
URL: https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka25
Es gibt noch keinen klaren Auftrag der Politik, trocken gelegte Moorböden hierzulande großflächig wieder nass zu machen. Die nationale Moorschutzstrategie von Ende 2022 setzt auf das Prinzip der Freiwilligkeit. Dabei nennt die EU-Wiederherstellungs-VO explizite Moor-Wiedervernässungsziele. Städte und Landkreise besetzen auch schon Stellen für ein kommunales Moormanagement.
Hier ist der Präzedenzfall, auf den die Klimagerechtigkeit gewartet hat: Im Prozess des peruanischen Landwirts Saúl Luciano Lliuya gegen RWE hat das OLG Hamm ein finales Urteil gesprochen. Der Bergführer beklagte das Überschwemmungsrisiko für sein Haus in den Anden und wollte damit den Energiekonzern als sehr großen CO2-Emittenten für Schutzmaßnahmen am Gletschersee bezahlen lassen. Das Gericht hat die Berufung des Klägers zurückgewiesen, da „keine konkrete Gefahr für sein Grundstück besteht“. Doch darüber hinaus hat das OLG entschieden, dass es durchaus eine unternehmerische Verantwortung für Klimaschäden gibt.
Kommunaler Klimapakt Rheinland-Pfalz: In Rheinland-Pfalz helfen die Energieagentur und das Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen den Kommunen, sich gegen Hitze, Starkregen und Dürre zu wappnen. Diese Intensivberatung wird nun für zwei weitere Jahre kostenlos angeboten.
Von Mitte Mai an (bis 15. August dieses Jahres) können sich Kommunen für Förderung von Klimaanpassungskonzepten bewerben. Dafür stehen laut Bundesumweltministerium 10 Mio. Euro aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) zur Verfügung.
Die Erderwärmung ist in Deutschland im Vergleich zur frühindustriellen Zeit um 2,5 ⁰C gestiegen. Zweikommafünf Grad Celsius! Ist das Ziel des Pariser Klimaabkommens also hierzulande bereits weit überschritten? Und vermeldete der Deutsche Wetterdienst (DWD) nicht Mitte 2021, dass die durchschnittliche Jahresmitteltemperatur in Deutschland seit 1881 „erst“ um 1,6 Grad gestiegen sei? Binnen vier Jahren also ein Sprung um fast ein Grad?
Über Baumkronen in deutschen Forsten drehen sich 2 533 Windräder, die insgesamt 7,4 GW leisten. Das entspreche knapp 12 Prozent des Onshore-Windkraftbestands Deutschlands, wie Erhebungen der FA Wind und Solar zeigen.
Noch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stellt die Bilanz der Treibhausgasemissionen vor. Großer Verbesserungen gibt es im Energie- und im Wärmesektor, der Verkehr- und der Gebäudesektor bleiben weit hinter den Klimazielen zurück. Ein neues Sorgenkind ist die Landnutzung, insbesondere die Wälder speichern nicht mehr viele Treibhausgase.