Die „Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ hat dieses Jahr die Zitterpappel (Populus tremula) gekürt. Diese Wahl soll die ökologische Bedeutung der auch als Aspe oder Espe bekannten Pionierbaumart im Klimawandel unterstreichen.
Die „Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ hat dieses Jahr die Zitterpappel (Populus tremula) gekürt. Diese Wahl soll die ökologische Bedeutung der auch als Aspe oder Espe bekannten Pionierbaumart im Klimawandel unterstreichen.
Die EU hat eine neue Richtlinie zur Überwachung der Bodenqualität verabschiedet, um Erosion und Versiegelung aufzuhalten. Die EU-Staaten sollen den Zustand ihrer Böden mit einheitlicher Methodik bewerten. Auch sollen sie eine Liste von Standorten erstellen, die mit Pestiziden oder PFAS kontaminiert sind.
Die Themen der ersten Ausgabe der UmweltBriefe 2026 sind u. a.: Die EU will die Bodenqualität überwachen, Umweltverbände befürchten mit dem 8. Omnibus-Paket statt Deregulierung eine Verwässerung geltenden Rechs auf Kosten der Umwelt. Speicherung klimaschädlicher Gase im Meeresuntergrund, Bauen mit biobasierten Stoffen aus der Region und „Was passiert, wenn Waldbesitzer sich nicht kümmern?“.
Nur bei 18 Prozent liegt der Recyclingpapier-Anteil der in Deutschland verbrauchten Büropapiere. Das, obwohl die Ökobilanz aus 2022 die Überlegenheit von Recyclingpapier einmal mehr bestätigt: Es spart gegenüber Primärfaserpapier durchschnittlich 78 Prozent Wasser, 68 Prozent Energie und 15 Prozent CO2. Auch im qualitativen Vergleich hinsichtlich Biodiversität, Landnutzungsänderung und Kohlenstoffspeicherung im Wald schneidet Ökopapier laut des Umweltbundesamts klar besser ab. Das sollte eigentlich jeden umweltbewussten Papierverbraucher überzeugen.
Die spürbare Klimaentwicklung und eine stabile, nachhaltige Energieversorgung sind für Kommunen das Thema der Stunde. Viele Fragen stellen sich neu: Wie können wir schnell und effizient Projekte im Bereich erneuerbare Energien umsetzen? Der Kongress Klimaneutrale Kommunen bietet Möglichkeiten zur Vernetzung und für den fachlichen Austausch.
Wann: 26. - 27. Februar 2026
Beginn: 10:15 Uhr
Wo: Messe Freiburg
Veranstalter: Conexio-PSE GmbH
URL: https://www.klimaneutrale-kommunen.de/
Das Vernetzungstreffen der Agentur für kommunalen Klimaschutz bietet Klimaschutzmanagerinnen und -managern Raum, Kollegen und Kolleginnen und ihre Projekte kennenzulernen, sich gegenseitig zu beraten und eigene Fragen zu diskutieren. So werden gemeinsam Impulse für die Entwicklung neuer Ideen und Projekte für den kommunalen Klimaschutz gesetzt.
Wann: 27.-28. Januar 2026
Beginn: ca. 12:00 Uhr
Wo: STARTPLATZ Köln
Veranstalter: Agentur für kommunalen Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)
URL: https://www.klimaschutz.de/de/aktuelles/veranstaltungen/vernetzungstreffen-fuer-klimaschutzmanagerinnen-und-manager_27.-28.01.2026
Die Kommunale Nachhaltigkeitstagung, organisiert von der LAG 21 NRW, befasst sich mit erfolgreichen Beispielen kommunaler Nachhaltigkeit aus Nordrhein-Westfalen und ganz Europa. Sie bietet Möglichkeiten zur Vernetzung und Inspiration
Wann: 22. Januar 2026
Beginn: 10:00
Wo: Clayton Hotel Düsseldorf
Veranstalter: Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V.
URL: https://www.lag21.de/termine/details/Kommunale-Nachhaltigkeitstagung-NRW-26/
Das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit von Engagement Global widmet sich im Jahr 2026 dem Thema Wasser. Die Auftaktveranstaltung im Januar umfasst ein Expert*innen-Panel sowie ein Good-Practice-Forum, bei dem Organisationen aus dem Wasser-Sektor ihre Projektarbeit präsentieren. Am Nachmittag werden in parallel stattfindenden Workshops Gemeinschaftsziele zu verschiedenen Wasserthemen erarbeitet, deren Umsetzung über das gesamte Jahr 2026 zum Wasserschutz beitragen sollen.
Wann: 20. Januar 2026
Beginn: 09:00 Uhr
Wo: BaseCamp Bonn
Veranstalter: Engagement Global gGmbH
URL: https://gemeinschaftswerk-nachhaltigkeit.de/app/organisations/engagement-global-ggmbh/auftaktveranstaltung-des-gemeinschaftswerks-nachhaltigkeit-zum-jahresthema-wasser-1764240545453
Mit der Grünen Woche 2026 steht ein besonderes Jubiläum im Fokus: 100 Jahre Grüne Woche. Die Jubiläumsausgabe der Agrar-Messe verbindet Geschichte und Zukunft – mit einer historischen Sonderschau ebenso wie mit neuen Formaten wie der ZERO-Themeninsel, die von pflanzlicher Ernährung bis zu ressourcenschonenden Wirtschaftskreisläufen reicht.
Wann: 16. - 25. Januar 2026
Beginn: 10:00 Uhr
Wo: Messe Berlin
Veranstalter: Messe Berlin GmbH
URL: https://www.gruenewoche.de/de
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat den Kreis der Regionen, deren Untergrund zur Lagerung des deutschen Atommülls taugen könnte, weiter eingeengt. „Bereits jetzt wenden sich Bürger an ihre Bürgermeister oder Landräte und fragen nach“, sagt Iris Graffunder, Chefin der BGE.
Der Klimawandel ist längst in unserem Alltag angekommen: mit häufigeren Starkregenereignissen, längeren und intensiveren Hitzewellen, neuen gesundheitlichen Risiken durch Arten wie die Tigermücke sowie psychischen Belastungen, wirtschaftlichen Schäden und dem Verlust der biologischen Vielfalt. Die Folgen betreffen jede und jeden Einzelnen ebenso wie unsere gesamte Gesellschaft und verlangen nach entschlossenem Handeln. Klimaanpassung bedeutet, sich auf diese Veränderungen einzustellen, Risiken zu mindern und Lebensqualität und Wohlstand auch in einer wärmeren Zukunft zu sichern.
Die Themen der UmweltBriefe im Dezember 2025 sind u. a.: die Suche nach einem Endlager für den Atommüll hält an, Klimakommunikation, Interview mit dem Klimaschutzkoordinator aus der Landeshauptstadt Kiel, Fachkongress Holzenergie, Klimafaktenpapier 2025.
Über Verfassungsbeschwerden von fünf Umweltorganisationen gemeinsam mit vielen Privatpersonen gegen das deutsche Klimaschutzgesetz berät derzeit das Bundesverfassungsgericht (BVerfG). Es hat den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen. In seinem Gutachten befasst sich der Umweltrat u. a. mit dem CO2-Budget und aktualisiert seine Berechnungen auf den Stand von 2025.
Die Finanzlage der Kommunen in Deutschland ist 2024 flächendeckend eingebrochen. Die Steuereinnahmen stagnieren infolge schwacher Konjunktur. Die wichtigsten Ausgaben für Personal, Sachaufwand oder Soziales wachsen ungebremst. Das zeigen Studien der Bertelsmann Stiftung und des Difu.
Heizen ist in Deutschland wieder teurer geworden. Besonders betroffen sind Haushalte, die Gas oder Öl nutzen. Das geht aus dem aktuellen Heizspiegel für Deutschland 2025 hervor. Und so wird es nicht bleiben: Die Kosten für fossiles Heizen werden in den kommenden zwanzig Jahren weiter steigen.
In Belém tagt die UN-Klimakonferenz (10.11.-21.11.), die sogenannte COP30. Als Austragungsort für den zum 30. Mal stattfindenden Gipfel ist die brasilianische Stadt am östlichen Rand des Amazonasgebiets treffend gewählt. Seine weltweit größte zusammenhängende Regenwaldfläche ist als Kohlenstoffsenke für den Kampf gegen den Klimawandel von enormer Bedeutung – wenn seine wunderbare Baumbiodiversität erhalten bliebe.
Die Entwaldungsrate bis 2030 auf null Prozent zu reduzieren, hat sich Brasilien öffentlich auf die Fahnen geschrieben. In den ersten zwei Jahren der Lula-Regierung soll die Abholzung in Amazonien schon deutlich zurückgegangen sein. Doch der Regenwald habe unter dem immensen Druck globaler Wertschöpfungsketten möglicherweise bereits den Kipppunkt erreicht, den „point of no return“, ergab eine Studie, die das Fachblatt Nature 2024 veröffentlichte. Was kann man nun, zehn Jahre nach dem Pariser Abkommen, von der COP30 in Brasilien erwarten?
Die UmweltBriefe erscheinen im November u. a. mit folgenden Themen: Was kann man von der COP30 in Brasilien erwarten, Klimakommunikation in der Kommunalverwaltung, Klimaanpassungsmaßnahmen in Wien, Kassels Weg zum Nachhaltigkeitshaushalt, Heizen mit Öl und Gas.
Der neue §246e BauGB, auch Bau-Turbo genannt, soll es Kommunen bis Ende 2030 ermöglichen, Wohnbauprojekte binnen zwei Monaten zu genehmigen – ohne Bebauungsplan. Zudem soll mehr Wohnbebauung in der Nähe von Gewerbe ermöglicht werden. In begründeten Fällen sollen daher Abweichungen von der TA Lärm zulässig sein.
Der Versuch, mit einer weltweiten Plastikkonvention den Abschied von diesem Werkstoff einzuläuten, ist Anfang Juni in Genf gescheitert. Doch Kommunen sind nicht machtlos. Vielmehr haben sie eine Schlüsselrolle in der Vermeidung des (Plastik-)Müllaufkommens und somit auch bei der Minderung der Meeresverschmutzung. Wie vielfältig die Handlungsoptionen für Städte und Gemeinden sind, zeigt eine Sammlung von Best-Practice-Beispielen in einem Leitfaden des „Runden Tisch Meeresmüll“.
Seit Januar 2025 können private Haushalte ihren analogen Drehstromzähler durch ein intelligentes Messsystem ersetzen lassen, ein sogenannter Smart Meter. Dieser digitale Zähler kann die Verbrauchsdaten ohne manuelles Ablesen an die zuständige Stelle übertragen. Für Großverbraucher ist der Smart Meter jetzt schon Pflicht.
Bis 2029 sollen mindestens 70 Prozent der Fernzüge der Deutschen Bahn pünktlich fahren, im Nahverkehr soll die Pünktlichkeit der Züge „dauerhaft“ bei 90 Prozent liegen. Daran wolle er sich messen lassen, sagte Patrick Schnieder bei der Vorstellung der „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ in Berlin. Wie will der Bundesverkehrsminister das schaffen?
Die UmweltBriefe erscheinen im Oktober u. a. mit folgenden Themen: der Bundesverkehrsminister kündigt einen Neustart für die Deutsche Bahn an, Interview mit dem Klimaschutzleiter der Stadt Braunschweig zum Thema Klimakommunikation und Interview mit einer Medizinpädagogin zum Thema Hitzeschutz. Als Best-Practice-Beispiel zum Thema Kommunalwald stellt sich in dieser Ausgabe Wasungen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen vor.
Die Bertelsmann Stiftung hat mithilfe eines Webscraping-Tools den Status quo der Nachhaltigkeitsaktivitäten deutscher Kommunen analysiert. Die Analyse zeigt, welche Herausforderungen bestehen und welche innovativen Ansätze wie Nachhaltigkeitshaushalte bereits umgesetzt werden.
Das Ökokonto ermöglicht die vorzeitige Sicherung von Flächen und Maßnahmen für eine flexible und effiziente Eingriffsplanung. Besonders empfehlenswert bei hohen Bodenpreisen, bei Knappheit an geeigneten Ausgleichsflächen oder bei erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft. Das Webinar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hauptverwaltungen und Kämmereien bei Kommunen, in Bauämtern, Liegenschaften, Zweckverbänden, den unteren Naturschutzbehörden sowie Unternehmen, die ein gewerbliches Ökokonto betreiben wollen.
Wann: 07. Oktober 2025
Beginn: 09:00-16:00 Uhr
Wo: Webinar, online
Veranstalter: WALHALLA Fachverlag
URL: https://www.walhalla.de/oeffentlicher-dienst-verwaltung/baurecht/4660/webinar-oekokonto/ausgleichsflaechen