Junge Protestierende, die ein Plakat hochhält, auf dem "We need a change" steht.
Was für die Jugend dieser Welt die Fridays-for-Future-Bewegung, ist den Kommunen ihr „Klimanotstand“. Foto: AdobeStock
6. April 2020 | Klimaschutz und Klimaanpassung, Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Im Klimanotstand

Was für die Jugend dieser Welt die Fridays-for-Future-Bewegung, ist den Kommunen ihr „Klimanotstand“. Mit solcherart Beschluss reagieren die Gemeinden auf die Forderung der Klimaaktivisten. Nachdem sich weltweit Metropolen wie Basel, London, Los Angeles, Oakland und Vancouver diesen Begriff, englisch: Climate Emergency, auf die Fahnen geschrieben haben, sind auch viele Städte hierzulande diesem Beispiel gefolgt. Im Mai 2019 erklärte Konstanz als erste deutsche Kommune den Klimanotstand. Bis Mitte Juli 2019 appellierten laut Wikipedia 740 Gebietskörperschaften in 16 Staaten weltweit für mehr Anstrengungen im Klimaschutz.

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Ehrenamtliche trainieren in Münster Klimaschutz
Münsteraner Teilnehmer des Reallabors. Einige werden als Klimatrainer weitermachen. Foto: Stadt Münster /Michael C. Möller
6. März 2020 | Klimaschutz und Klimaanpassung, Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Münsteraner Reallabor

Ein Jahr lang arbeiteten zwölf Haushalte, 13 Unternehmen und ein Team der Stadt Münster daran, Klimaschutz im Alltag der Bürgerinnen und Bürger zu integrieren. Das gelang so gut, dass die Stadt mit den Erkenntnissen dieses „Reallabors“ nun 30 000 Münsteraner zu klimafreundlichem Verhalten qualifizieren wird. Motor des Ansatzes sind ehrenamtliche Klimatrainerinnen und Klimatrainer.

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Die Dringlichkeit für Klimaschutz und Klimaschutzmanager ist in Kommunen angekommen.
Die Dringlichkeit für den Klimaschutz und das Klimaschutzmanagement ist in Kommunen angekommen. Foto: AdobeStock
10. Januar 2020 | Klimaschutz und Klimaanpassung, Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Klimaschutzmanager: Kein Sachbearbeiter, kein Beauftragter, sondern Manager

Dieses Amt in der Kommune ist nicht neu und wird seit mehr als zehn Jahren staatlich gefördert. Doch jetzt erst avanciert der Klimaschutzmanager zu einem der wichtigsten Posten in der kommunalen Verwaltung. Seine Aufgaben zum Beispiel: Ideen entwickeln, wie Städte und Gemeinden Energie sparen oder nachhaltiger mit Ressourcen umgehen können und damit das Klimaschutzkonzept der Kommune umsetzen. Und nicht zuletzt: ausdauernde Öffentlichkeitsarbeit, um unter den Bürgern mehr Klima-bewusstsein zu schaffen.

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Foto von der UN-Klimakonferenz COP25
UN-Klimakonferenz COP 25 in Madrid; Foto: Sascha Hilgers, BMU
10. Januar 2020 | Klimaschutz und Klimaanpassung

Klimakonferenz COP25: Es wird vertagt

Es war mit 42 überzogenen Verhandlungsstunden der längste Klimagipfel in der Geschichte der bislang 25 UN-Konferenzen – und doch kamen keinerlei Fortschritte für den internationalen Klimaschutz dabei heraus. Es sollten Regeln für einen internationalen Emissionshandel aufgestellt werden, doch die 196 Staaten (darunter die EU als ein supranationales Staatsgebilde) fanden bis zum Schluss keine gemeinsame Position.

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Der Klimawandel und seine Folgen sind bekannt, aber wie überzeugt man Menschen zum Handeln?
Die Folgen des Klimawandels sind bekannt. Das Problem ist die Kommunikation. Wie überzeugt man Menschen, das eigene Verhalten zu ändern? Foto: blacksalmon/AdobeStock
4. Oktober 2019 | Klimaschutz und Klimaanpassung

Klimawandel: Wie sagen, was ist?

„Irgendwas machen wir falsch.“ Sagt Mojib Latif, der seit 30 Jahren forscht, publiziert und die Politik berät. Seit drei Jahrzehnten warnt der Kieler Geomar-Leiter für Maritime Meteorologie vorm Klimawandel und drängt auf konsequentes Handeln. „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem“, konstatiert Latif. Niemand handelt nach bestem Wissen der Klimaforschung. Die könnten ja auch gar nicht richtig kommunizieren, sagt Harald Welzer: „Das haben die ja nie gelernt.“ Der Sozialpsychologe empfiehlt dem Weltklimarat IPCC dringend eine Kommunikationsagentur.

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Das Sofortprogramm Klimaanpassung des BMUV stellt sich neuen Hitzerekorden oder anderen Extremwetter-Situationen.
Das Sofortprogramm Klimaanpassung des BMUV stellt sich neuen Hitzerekorden oder anderen Extremwetter-Situationen. Foto: John Smith/Fotolia
8. Juli 2019 | Bürgerinfo, Klimaschutz und Klimaanpassung

Hitzewelle: Wenn Wetterextreme zur Normalität werden

Lang anhaltende heiße Perioden, sogenannte Hitzewellen, treten seit etwa 30 Jahren in  ungewöhnlicher Häufigkeit in Europa und in Deutschland auf. Die dadurch ausgelösten gesundheitlichen Belastungen können erheblich, mitunter lebensbedrohend sein. Der Sommer 2018 war der extremste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 und folgt bislang dem heißesten Jahr 2003, das in Europa Zehntausende Menschenleben forderte. Hitzebedingte Mortalität betrifft vor allem ältere Menschen. Ein Ratgeber des Umweltbundesamts (UBA) gibt nun Hinweise für ein angepasstes und individuelles Gesundheitsverhalten bei sommerlicher Hitze.

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Mit dem CO2-Rechner lässt sich der persönliche CO2-Fußabdruck ermitteln.
Was ist Ihr persönlicher CO2-Fußabdruck? Foto: AdobeStock
13. Mai 2019 | Bürgerinfo, Klimaschutz und Klimaanpassung

CO2-Fußabdruck: Meine ganz persönliche Klimabilanz

Klimaschutz ist existentiell. Und das Ziel lässt sich für Deutschland sehr genau benennen: Von den derzeit von uns im Schnitt verursachten elf Tonnen CO2 – so die Berechnungen des Weltklimarates, um die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten – müssen wir bis 2050 runter auf nur noch eine Tonne pro Person und Jahr! Nur noch eine Tonne CO2! Wie das? Von diesem extrem geringen Wert sollte man sich nicht von vorneherein abschrecken lassen. Es gilt zunächst, überhaupt erst mal ein Klimabewusstsein für sich zu entwickeln und Schritt für Schritt etwas gegen den Klimawandel zu tun. Helfen kann dabei ein CO2Rechner, mit dem man seine persönliche Klimabilanz errechnet.

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Wie funktioniert CO2-Kompensation
Wie funktioniert CO2-Kompensation? Grafik: bsd studio/AdobeStock
3. März 2019 | Bürgerinfo, Klimaschutz und Klimaanpassung

CO2-Kompensation: Für gutes Klimagewissen

Wer nicht aufs Fliegen verzichten will, der sollte als zweitbeste Lösung den von ihm verursachten CO2Ausstoß „kompensieren“. Wie das geht? Man überweist für jeden Flug zusätzlich zum Ticketpreis einen bestimmten Betrag an einen Anbieter von CO2Kompensation, der damit Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern unterstützt.

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Für sinnvollen Klimaschutz im Alltag muss man wissen, was der Treibhauseffekt ist.
Für einen sinnvollen Klimaschutz muss man den Treibhauseffekt kennen. Bild: brgfx/AdobeStock
2. Mai 2018 | Bürgerinfo, Klimaschutz und Klimaanpassung

Klimaschutz im Alltag: Warum CO2 nicht gleich CO2 ist

Der Klimaschutz polarisiert. „Will uns die Umweltbehörde etwa das Atmen verbieten?“ Zu solch unsinniger Frage verstieg sich einst ein klimaskeptischer Volksvertreter in seiner Pressemitteilung, als das Umweltbundesamt wieder einmal zur CO2freien Zukunft aufrief.

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