Cover der UmweltBriefe im Juni 2026
Titelthema der UmweltBriefe im Juni: der Entwurf des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes
29. Mai 2026 | Aktuelle Ausgabe

UmweltBriefe im Juni 2026

Die  UmweltBriefe erscheinen im Juni 2026 u. a. mit folgenden Themen:

TITELTHEMA: GModG verschiebt Modernisierung

Der Entwurf zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) liegt auf dem Tisch. Die Debatte darüber ist in vollem Gange. Was dabei bisher völlig unter den Tisch fiel: die Perspektive der Kommunen. Viele Städte und Gemeinden haben ihre Hausaufgaben gemacht und stehen mit ihren Plänen zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in den Startlöchern. Doch im GModG-Entwurf bleiben Gas- und Ölheizungen immer noch eine gangbare Alternative zu Fernwärme, Wärmepumpe, Geo- und Solarthermie sowie Abwärme.

AUS KOMMUNALEN UND REGIONEN: Nationaler Wiederherstellungsplan

Die Stadt Osnabrück hat ihre Bürger:innen dazu aufgerufen, sich an der Konsultation bis Ende Juni zu beteiligen. Mit dem NWP sollen geschädigte Land- und Wasserflächen renaturiert werden. Generell soll in Städten der Grünverlust gestoppt und die Baumüberschirmung langfristig erhöht werden.

ERNEUERBARE ENERGIEN: Wie Kommunen davon profitieren können

Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2033 mehr als verdoppeln. Konkret ließe sich die regionale Wertschöpfung von heute 5,5 Mrd. Euro auf 12,4 Mrd. Euro im Jahr 2033 steigern, wenn die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreicht werden.

EU-POLITIK: WiederherstellungsVO: Natürlich viel Gemeindearbeit

Die EU hat im Juni 2024 die Verordnung über die Wiederherstellung der Natur (W-VO) verabschiedet. Wie Deutschland deren Ziele umsetzen will, soll nun ein Nationaler Wiederherstellungsplan (NWP) beschreiben. Für Städte und Gemeinden ist vor allem Artikel 8 entscheidend: über die städtischen Ökosysteme.

NATURSCHUTZ: Neue Pflicht für Kommunen

Bis 25. Juni konnte der mehr als 1.100 Seiten starke Entwurf des Nationalen Wiederherstellungsplans (NWP) kommentiert werden. Damit will Deutschland die Ziele der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (W-VO) erreichen. Kritik und Vorschläge gibt es über die verschiedenen Kanäle reichlich, auch von kommunaler Seite.

BÜRGERINFO: Extremhitze: Stiller Killer

Hitze ist in Deutschland das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko. Doch vielerorts fehlt noch das Bewusstsein dafür, um vor Ort ausreichende Maßnahmen gegen extreme Hitze einzufordern. Ändern soll dies der bundesweite Hitzeaktionstag, der mit Veranstaltungen zur Aufklärung und Vernetzung beitragen soll.


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