Die UmweltBriefe erscheinen im September 2026 u. a. mit folgenden Themen:
TITELTHEMA: Gemeinschaftsaufgabe Klimakrise
Vom „Jahrhundertniedrigwasser 2026“ sprach Jens Schwanen vom Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt. Der BDB-Chef forderte von der Bundespolitik, die ökologischen Themen Gletscherschmelze, steigende Wassertemperaturen und sterbende Fische in der Debatte endlich aufzugreifen. Und Bundesumweltminister Carsten Schneider reagierte tatsächlich aus Umweltsicht. Er stieß einmal mehr damit vor, das Grundgesetz zu ändern, um Klimaanpassung zur Gemeinschaftsaufgabe für Bund, Länder und Kommunen zu machen.
AUS KOMMUNALEN UND REGIONEN: Innenhöfe aufwerten
Die Stadt Dortmund möchte wenig genutzte oder versiegelte Innenhöfe aufwerten. Der Wettbewerb „Dortmunds schöne Höfe“ richtet sich an Haus- und Eigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen und Nachbarschaften. Neben Gestaltung der Höfe für mehr Aufenthaltsqualität und mehr Grün steht das Miteinander im Mittelpunkt.
PERSPEKTIVEN UND INTERVIEW: Grün-blauer Stadtraum gefragt
Die Berliner Regenwasseragentur berät Planer, Investoren und Behörden in Sachen Schwammstadt. Über dieses Prinzip der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung will die Agentur aber auch Bürgerinnen und Bürger informieren – zum Beispiel während einer geführten Fahrradtour zu bereits umgesetzten Schwammorten.
TRENDS. Hitzeschutzplan
Rekordtemperaturen, Hitzetage, Tropennächte: Insgesamt etwa 14 000 Hitzetote hat dieser Sommer nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts bis Anfang August gefordert. Wenn es darum geht, auf solche Hitzesommer künftig besser vorbereitet zu sein, wählen Kommunen unterschiedliche Wege. Bislang verzichten allerdings die meisten auf einen Hitzeaktionsplan.
NATURSCHUTZ: Hitzewellen in Gewässern
Deutschland erlebte vergangenen Sommer mehrere Hitzewellen. Diese sind auch für Gewässerökosysteme gefährlich. Kommunen reagierten mit dem Verbot, Wasser abzupumpen – und erklärten dies wie z.B. die Bezirksregierung Münster explizit mit dem Ziel, „Tiere und Pflanzen zu schützen“.
BÜRGERINFO: Recht auf Reparatur
Deutschland hat die EU-Richtlinie zur Förderung der Reparatur von Waren umgesetzt. Wer ein defektes Produkt hat, soll es künftig nicht so schnell ersetzen müssen, sondern leichter reparieren lassen können.
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