Die SDGs sind ein guter Gradmesser für einen Nachhaltigkeitsbericht in Kommunen
Ein Nachhaltigkeitsbericht lässt sich gut anhand der 17 SDGs strukturieren. Bild: MintBlak/AdobeStock
26. Juli 2021 | Aktuelles

Hannovers erster Nachhaltigkeitsbericht

Nachhaltigkeitsbericht

„Es geht darum, dass die Kommunen sich gegenseitig unterstützen“

Die niedersächsische Landeshauptstadt hat ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Darüber freut sich Hannovers oberste Nachhaltigkeitsmanagerin Susanne Wildermann „ganz besonders, dass insgesamt 20 Fachbereiche und mehr als 80 Fachdienststellen zum Gelingen des Berichts beigetragen haben“. Das mehr als 400 Seiten umfassende Werk formuliert 20 Leitziele und rund 50 Unterziele für die Dimensionen Ökologie, Ökonomie, Soziales, Kultur und Good Governance.

Susanne Wildermann, Jg. 62, leitet das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro Hannover. Sie hat in der niedersächsischen Landeshauptstadt Gartenbauwissenschaften studiert, engagierte sich in zwei Umweltverbänden und fing 1996 bei der Stadtverwaltung an. Zunächst war Frau Wildermann für Umweltkommunikation und Bildungsarbeit in Schulen und Kitas zuständig. Im Jahr 2013 hat sie die Leitung des kommunalen Nachhaltigkeitsmanagements übernommen.

Frau Wildermann, der Anlass unseres Telefoninterviews ist Hannovers „erster gesamtstädtischer Nachhaltigkeitsbericht“. Warum wird das Gesamtstädtische so betont? Hat bislang jeder Stadtbezirk vor seiner eigenen Haustür gekehrt?

Nein, nein. Es geht darum: Hannover hat ein sehr gutes Berichtswesen, viele Monitoring- und statistische Berichte. Der Fachbereich Soziales hat seinen Familienbericht, es gibt einen Schulentwicklungsplan, ein Frei- Flächenkonzept. Also, wir haben sehr viele, sehr fundierte Berichte über den Stand von Programmen in den einzelnen Fachdienststellen der verschiedenen Fachbereiche. Dass es ein gesamtstädtischer Bericht ist, betont nun, dass wir Querverbindungen mit allen Fachbereichen aufgenommen haben. Das ist als Nachschlagewerk für die Politik, die sich normalerweise auf bestimmte Ausschüsse konzentriert, ziemlich gut. Mit dem Titel wird klar, dass man zu einer gesamtstädtischen nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Das war uns wichtig, dass man da auch die Querbezüge mit herauslesen kann.

Interviewer: Tim Bartels

Das gesamte Interview können Sie in den aktuellen Ausgabe der UmweltBriefe nachlesen:  Nachhaltigkeit – Wissen » Zeitschrift UmweltBriefe

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