Eine Kolonne von Autos steht auf der autobahn im Stau.
3. April 2018 | Aktuelles

Alternative Kraftstoffe: E-Fuel nur Ergänzungsspieler

Die beiden Thinktanks Agora Energiewende und Agora Verkehrswende halten den Einsatz synthetischer Kraftstoffe, die auf Basis von Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt werden, erst dann für sinnvoll, wenn die Klimaziele ambitionierter und 95 Prozent CO2-Reduktion angepeilt werden. Um das zu erreichen, sprechen sich die Wissenschaftler für einen „Öl- und Gaskonsens“ aus.

Für die beiden Agora-Denkfabriken ist die batteriebetriebene Mobilität das Mittel der Wahl für den PKW, genauso für leichte Nutzfahrzeuge sowie für Busse im ÖPNV und Laster im Stadtverkehr und auf der Kurzstrecke. Wo hingegen im Verkehrs- und Wärmsektor eine direkte Stromnutzung nicht möglich ist, sollten laut dem Gutachten der Agora Verkehrswende synthetische Brennstoffe zum Einsatz kommen. E-Fuels können demnach bei der Dekarbonisierung der Chemie, für den industriellen Wärmebedarf und im Flug- und Schiffsverkehr eine große Rolle spielen: Für Flieger, Containerschiffe, Bau- und Landmaschinen seien sie sinnvoll, da in diesen Bereichen Batterien in absehbarer Zeit keine Option darstellten, heißt es. (tb)

Weitere Informationen zum Thema E-Fuels auch in der aktuellen Ausgabe des N-Journals:

Produktabbildung Zeitschrift N-Journal
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Nachhaltiges Handeln in Kommunen

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Zu den Studien der Agora Verkehrswende zum Thema alternative Kraftstoffe:  www.agora-verkehrswende.de/themen/kraftstoffe