Cover der UmweltBriefe im Mai 2026
UmweltBriefe im Mai. Titelthema: Moorschutz – mehr Geld für Wiedervernässung und Nutzung
4. Mai 2026 | Aktuelle Ausgabe

UmweltBriefe im Mai 2026

Die  UmweltBriefe erscheinen im Mai 2026 u. a. mit folgenden Themen:

TITELTHEMA: Moorschutz – Milliarden für Wiedervernässung und Nutzung

Bundesumweltminister Carsten Schneider will jetzt im großen Stil die Wiedervernässung von Mooren und die Paludikultur fördern. Er startete kürzlich ein milliardenschweres Programm, das die Renaturierung von 90 000 ha trockengelegter Moorfläche ermöglichen soll. „Die größte Unternehmung, die wir in Deutschland jemals hatten zur Wiedervernässung“, gibt der SPD-Minister an. Dafür stellt sein Haus aus dem Klima- und Transformationsfonds 1,75 Mrd. Euro bis Ende 2029 bereit.

AUS KOMMUNALEN UNTERNEHMEN: Finanzinstrumente gesucht

Den kommunalen Versorgern fehlt das Geld für Investitionen, die zur Energiewende nötig werden. Aus diesem Grund erklärte der VKU, der Bund stehe „in der Verantwortung, Modelle staatlicher Bürgschaften und Garantien zu entwickeln“. Dazu gibt es Vorschläge dreier Thinktanks, die zeigen, wie die Eigenkapitallücke kommunaler EVU geschlossen werden könne.

SCHULVERPFLEGUNG: Kalkulationen für mehr Bio

Viele wünschen sich Bioprodukte im Schulessen, aber der Preis für Bioqualität wird hier oft als Hemmnis gesehen. Beispielkalkulationen aus einem Biomarktbericht in Thüringen zeigen für einen typischen Speiseplan, wie sich ein Bioanteil von 20 bzw. 50 Prozent auf die Kosten beim Einkauf der Lebensmittel auswirken.

INTERVIEW: „Bei Stop-and-go steigen die Emissionen deutlich“

Ja, eine Geschwindigkeitsbeschränkung in Kommunen könne die Belastung mit Feinstaub verringern, sagt auch Verkehrsökologe Jens Borken-Kleefeld von der TU Dresden. Doch er plädiert dafür, die Debatte um Tempo 30 differenzierter zu betrachten und den Blick mehr zu weiten.

KLIMA: Wo man wohnt, ist die Frage

Klimaanpassung ist immer auch eine soziale Frage. Wie sehen Lebenswirklichkeiten aus, die die Politik berücksichtigen muss? Antworten darauf liefert die Persona-Analyse des Sozial-Klimarats.


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