Cover der UmweltBriefe im April 2026
Titelthema der UmweltBriefe im April: das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung
30. März 2026 | Aktuelle Ausgabe

UmweltBriefe im April 2026

Die  UmweltBriefe erscheinen im April 2026 u. a. mit folgenden Themen:

TITELTHEMA: Klimaschutzprogramm: Skepsis ist Trumpf

Der Bundesklimaschutzminister Carsten Schneider hat geliefert und mit seinen Kabinettkolleg:innen ein neues Klimaschutzprogramm beschlossen. Bei der Vorstellung des 300 Seiten starken Papiers war es Schneider besonders wichtig mitzuteilen, dass „dieses Programm ohne großen Streit“ unter den Ressorts erarbeitet wurde. Sieben Bundesministerien sollen dazu beigetragen haben. Es enthält 90 Maßnahmen. Skepsis daran äußert nicht nur der Expertenrat für Klimafragen.

KLIMAKOMMUNIKATION: Wie Kommunikation messen?

Maßnahmen zum Klimaschutz müssen sich immer wieder mit ihrer Wirksamkeit befassen: Wieviel CO₂ wird eingespart, wie teuer ist die dafür eingesetzte Initiative? Je genauer die Frage nach dem Mehrwert der Kommunikation beantwortet werden kann, desto eher findet sich Unterstützung dafür in der Kommunalpolitik oder in der Verwaltungsspitze.

INTERVIEW: „Alle Bürger mitzunehmen, da ist man nie mit fertig“

Seit den frühen 2000er Jahren bezeichnet sich Freiburg als „Green City“. Aber passt die Rolle der Klima-Vorzeigestadt heute immer noch? Wir fragten am Rande des 15. Kongresses Klimaneutrale Kommunen in Freiburg den dort seit mehr als zehn Jahren amtierenden Leiter der Umweltschutzbehörde, Klaus von Zahn.

PERSPEKTIVEN: PAK: Die Milliarden-Tonnen-Altlast

Bis in die 1980er Jahre hinein wurden praktisch alle Straßen in Städten und Gemeinden geteert. Schätzungsweise 1 Milliarde t Teer wurde verbaut. Weil der aus Steinkohle gewonnene Teer hochgradig mit kanzerogenen PAK belastet ist, wurde dessen Einsatz zur Straßenasphaltierung untersagt. Doch die alten Teerschichten kommen nun wieder ans Tageslicht, wenn die unterirdische Infrastruktur aus- und neu gebaut wird.

BAUEN: Bau-Turbo: Gemeinderat am Drücker

Der neue §246e BauGB, auch „Bau-Turbo“ genannt, soll es Kommunen bis Ende 2030 ermöglichen, Wohnbauprojekte binnen zwei Monaten zu genehmigen – ohne Bebauungsplan. Doch die Kommunen dürfen das neue Recht nicht als „Freifahrtschein für Bauen um jeden Preis“ ansehen, appelliert ein Bündnis aus Architektur-, Umwelt- und Klimaschutzverbänden.


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