Cover UmweltBriefe Juli und August 2026
Das Titelthema der Sommer-Ausgabe der UmweltBriefe: das Aktionsprogramm Nationale Kreislaufwirtschaft
6. Juli 2026 | Aktuelle Ausgabe

UmweltBriefe im Juli/August

Die  UmweltBriefe erscheinen im Juli / August 2026 u. a. mit folgenden Themen:

TITELTHEMA: Deutschland als zirkuläres Materiallager

Mit dem Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaft einigte sich die schwarz-rote Bundesregierung Anfang Juni auf zwölf Schwerpunkte, die „die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft in Deutschland beschleunigen soll“. Doch das Programm bleibt hinter den Erwartungen der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) zurück, so die einhellige Kritik der Verbände.

AUS KOMMUNALEN UND REGIONEN: Großwärmepumpe

In Hannover nimmt im zentralen Klärwerk des Stadtteils Herrenhausen eine der größten Einzelanlagen im neuen Enercity-Wärmeportfolio Form an: eine 30-MW-Großwärmepumpe.

AUS UNTERNEHMEN UND FORSCHUNG: Erst machen, dann drüber reden

Wie lässt sich biologische Vielfalt in unternehmerische Entscheidungen integrieren? Das war die Kernfrage der Initiative „Biodiversity In Good Company“ (BIGC) auf ihrer nationalen Jahreskonferenz. Mit immerhin 300 Anmeldungen war das unternehmerische Interesse am Biodiversitätsschutz so groß wie nie.

BRÜSSELER FAHRPLAN

z. B. die Richtlinie zur Vereinfachung der Einrichtung der Geodateninfrastruktur: Die Stadt Schwerin hat dieses Jahr ein Geoportal neu aufgesetzt und ist Beispiel dafür, wie eine Kommune die INSPIRE- und GDI-Strukturen praktisch in eine sichtbare Verwaltungsleistung übersetzt.

NATURSCHUTZ: Axt an der Eingriffsregel

Das „Gesetz zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur“ (NatInfG) lässt auf sich warten. Dagegen ist das Infrastruktur-Zukunftsgesetz (IZG) beschlossene Sache: mit „erheblichen Einschnitten“ bei der Vorrangregelung für den Naturschutz, wie der NABU moniert.

BÜRGERINFO: Kein Trinkwasser für Rasen

Aufgrund von immer mehr Hitzetagen im Jahr und längeren Dürreperioden appellieren Städte, Gemeinden und deren regionale Wasserversorger an ihre Bürgerinnen und Bürger, sparsam mit Wasser umzugehen. Dabei geht es nicht nur darum, mit dem Trinkwasser sorgsam umzugehen, sondern auch mit dem oft übernutzten Grundwasser.


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