Die Sommer-Ausgabe Juli/August der UmweltBriefe im neuen Layout.
14. Juli 2020 | Neuerscheinungen

UmweltBriefe im Juli/August 2020

Die  UmweltBriefe erscheinen im Juli/August 2020  u.a. mit folgenden Themen

TITELTHEMA
Baustelle Radweg
Immer mehr Radler brauchen mehr Platz auf der Straße. Werden die Wege sicherer, treten auch mehr in die Pedale. In der Corona-Pandemie sind vielerorts in kurzer Zeit sogenannte Pop-up-Bikelanes entstanden. Wie langfristig und nachhaltig lassen sich diese in ein Verkehrskonzept überführen? Der Berliner Stadtteil Kreuzberg wird zum Vorreiter.

MERKWÜRDIGES
Die große Unbekannte
Ein mulmiges Gefühl mag so manchen beschleichen, wenn er seine nächste Fahrt plant: Steht statt Homeoffice wieder ein längerer Arbeitsweg an, ist endlich wieder ein Besuch bei Verwandten oder Freunden oder sogar eine Urlaubsreise möglich, bleibt der Covid-19-Erreger ja immer noch unser unsichtbarer Begleiter. Und die Frage drängt sich auf, wie viel Abstand in Bussen, Bahnen und Flugzeugen sinnvoll ist, um das Risiko einer Infektion mit Sars-CoV-2 möglichst klein zu halten?

ABFALL
Dosenflut nimmt zu
Nachdem die Getränkedose mit nur noch 100 Millionen verkauften Stück anno 2005 weitgehend vom Markt verschwunden war, kehrt sie nun immer stärker in die Regale zurück. 2019 wurden in Deutschland über 3,9 Mrd. Dosen verkauft – das entspricht einem Plus von zehn Prozent gegenüber 2018.

ENERGIE
Nationale Wasserstoffstrategie – jetzt geht’s los
Am 10. Juni haben sich die Regierungsparteien nach langen Verhandlungen auf eine Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) geeinigt, umschrieben in den Punkten 36 und 37 des Konjunkturpakets. Wesentliches Ziel ist der Aufbau heimischer Kapazität der Elektrolyse (strombasierte Wasserspaltung) von 5 GW bis 2030 und weitere 5 GW bis 2035, spätestens 2040. Da die erwartete Nachfrage 10-mal höher liegt, will man Lieferpartnerschaften etablieren, vor allem in Nordafrika.

HINTERGRUND
Insektensterben: mehr Sechsbeiner in Gewässern, weniger auf dem Festland
Umweltschutz scheint sich auszuzahlen. Zumindest für Insekten, die zeitweise in Flüssen und Seen zuhause sind. Das folgern Roel van Klink vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig und seine Kollegen in der Zeitschrift Science aus einer Analyse von 166 Studien in 41 Ländern der Erde. Demnach zählen die Forscher in den Gewässern Nordamerikas und Europas in jedem Jahrzehnt 11,3 Prozent mehr Libellen, Zuckmücken, Wasserläufer und andere Insekten. Diese überraschende Entwicklung führen die Forscher auf Maßnahmen wie den Bau von Kläranlagen und das Renaturieren von Flüssen und Bächen zurück.

Ein kostenloses Probeabo mit drei aktuellen Ausgaben der UmweltBriefe können Sie  hier bestellen.