Die UmweltBriefe im August 2019. ©Walhalla Fachverlag, Büro Berlin.
13. August 2019 | Neuerscheinungen

UmweltBriefe im August 2019

Die  UmweltBriefe erscheinen im August 2019 u.a. mit folgenden Themen

TITELTHEMA
Vetorecht für Schulze & Co.
Mehr Macht fürs Umweltressort – das strebte bereits die Vorgängerin der derzeit amtierenden Umweltministerin, Barbara Hendricks, an und schrieb es in ihr Integriertes Umweltprogramm 2030. Nun hat dieses plausible Ansinnen der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in seinem aktuellen Papier aufgegriffen und plädiert ebenfalls dafür. Weil die Politik trotz Öko- und Klimakrise zu zögerlich agiere.

MERKWÜRDIGES
Wir leben immer mehr auf Pump
Sind 31 000 verbrauchte Plastikflaschen, 11 000 weggeworfene Becher und 3 700 genutzte Kunststofftütchen eigentlich viel angesichts von 83 Millionen in Deutschland lebenden Menschen?

Den ganzen Beitrag zum Erdüberlastungstag von Tim Bartels, Chefredakteur UmweltBriefe und N-Journal, können Sie  hier lesen.

ABFALL
Einweg radikal verteuern
In Deutschland werden jedes Jahr 2,8 Milliarden Einwegbecher mit Heißgetränken befüllt. Die Zahl ließe sich in zwei bis drei Jahren halbieren, sagt das Umweltbundesamt (UBA) und schlägt eine Abgabe vor.

ENERGIE
Deutscher Kohlestrom immer weniger gefragt
Es geht abwärts mit der Kohleverstromung in Deutschland: Im ersten Halbjahr 2019 lag die Nettostromerzeugung aus Braunkohle um 20,7 Prozent unter dem Vorjahreswert, die Steinkohle erreichte ein Minus von 23,7 Prozent. Diese Zahlen veröffentlichte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Sowohl die Stein- wie auch die Braunkohlekraftwerke erzeugten in den Monaten März bis Juni so wenig Strom wie nie zuvor in einem Monat im gesamten bisherigen Jahrzehnt.

BÜRGERINFO
Bäume pflanzen: Aufforstung hilft ein wenig
Bäume zu pflanzen gilt als effektive Maßnahme, den Klimawandel zu bremsen. Klar, denn die grünen Blätter nehmen das Kohlendioxid (CO2) auf, nutzen den Kohlenstoff und geben Sauerstoff (O2) frei. Nun hatten sich Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich die Frage gestellt: Wieviel Kohlenstoff könnten wir weltweit speichern, wenn wir überall dort Bäume pflanzen, wo das Land nicht bereits für Ackerbau oder Städte genutzt wird? Die Wissenschaftler kamen zu einem bemerkenswerten Ergebnis.

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