©Foto: NABU, Klemens Karkow
13. Mai 2019 | Aktuelles

Noch zu wenig Naturwald

Noch zu wenig Naturwald – Deutschland wird sein Ziel aus der Biodiversitätsstrategie 2007, bis Ende des nächsten Jahres fünf Prozent der Waldfläche sich selbst zu überlassen, nicht erreichen.

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Münsteraner Teilnehmer des Reallabors. Einige werden als Klimatrainer weitermachen.
Münsteraner Teilnehmer des Reallabors. Einige werden als Klimatrainer weitermachen. Foto: Stadt Münster /Michael C. Möller
6. März 2020 | Aktuelles

Münsteraner Reallabor

Ein Jahr lang arbeiteten zwölf Haushalte, 13 Unternehmen und ein Team der Stadt Münster daran, Klimaschutz im Alltag der Bürgerinnen und Bürger zu integrieren. Das gelang so gut, dass die Stadt mit den Erkenntnissen dieses „Reallabors“ nun 30 000 Münsteraner zu klimafreundlichem Verhalten qualifizieren wird. Motor des Ansatzes sind ehrenamtliche Klimatrainerinnen und Klimatrainer.

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Landwirte & Klimaschutz ein schwieriges Verhältnis. Foto: AdobeStock
2. März 2020 | Aktuelles

Landwirte: Sünder und Retter zugleich

Der BMU-Agrarkongress ringt seit 2017 um einen Gesellschaftsvertrag für eine enkeltaugliche Landwirtschaft – bisher ohne Ergebnis. Die Bauern sind bisweilen nicht dialogbereit, kehren Umweltministerin Svenja Schulze mal den Rücken zu, mal pfeifen sie sie aus. Dafür entschuldigte sich stellvertretend Dirk Andresen von der Initiative „Land schafft Verbindung“, die Tausende Landwirte dazu bewegte, mit ihren Treckern in die großen Städte zu fahren und zu protestieren.

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Man muss nicht komplett verzichten, auch weniger Fleisch hilft schon der Umwelt. Foto: AdobeStock
19. Februar 2020 | Aktuelles

Weniger Fleisch: Man muss kein Veganer sein, um das Klima zu retten

Wie viel Kohlendioxid (CO2) verursacht der eigene Fleischkonsum? Bringt es wirklich etwas, wenn ich weniger Fleisch esse? So fragt das Rechenportal Blitzrechner.de und offeriert ein kostenloses Tool, das die Auswirkungen des Fleischkonsums berechnet.

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Das Heizen mit Holz wird immer beliebter, verursacht aber viel Feinstaub. Foto: AdobeStock
27. Januar 2020 | Aktuelles

Heizen mit Holz – mollig warm, aber staubig

Wegen zu viel Feinstaub in der Atemluft sind in Deutschland mehr als 60.000 vorzeitige Todesfälle zu beklagen. Hauptquelle ist nicht der Verkehr, sondern der gesundheitsschädliche Ruß aus privaten Öfen und Kaminen. Denn das Heizen mit Holz wird immer beliebter und trägt in der kalten Jahreszeit erheblich zur Feinstaubbelastung bei. Vier von fünf Städter atmen mehr gefährliche Partikel ein, als die Weltgesundheitsorganisation WHO für tolerabel hält. Dies könnte sich mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ändern, der nun strenge Anforderungen für Kaminöfen garantiert.

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Plakate zum Thema Klimaschutz. Foto: AdobeStock
10. Januar 2020 | Aktuelles

Angehende Klimamanager

Dieses Amt in der Kommune ist nicht mehr neu und wird seit mehr als zehn Jahren staatlich gefördert. Doch jetzt erst avanciert der Klimaschutzmanager zu einem der wichtigsten Posten in der kommunalen Verwaltung. Seine Aufgabe: zum Beispiel Ideen entwickeln, wie Städte und Gemeinden Energie sparen oder nachhaltiger mit Ressourcen umgehen können und damit das Klimaschutzkonzept der Kommune umsetzen. Und nicht zuletzt: ausdauernde Öffentlichkeitsarbeit, um unter den Bürgern mehr Klima-bewusstsein zu schaffen, „eine Klimakultur für den Alltag mitzugestalten“, wie es in der brandenburgischen Gemeinde Rehfelde heißt, wo der Klimaschutzmanager des Amtes Märkische Schweiz 2018 zu einer Klimakulturwerkstatt eingeladen hatte.

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COP 25; Foto: Sascha Hilgers, BMU
10. Januar 2020 | Aktuelles

Klimakonferenz COP25: Es wird vertagt

Es war mit 42 überzogenen Verhandlungsstunden der längste Klimagipfel in der Geschichte der bislang 25 UN-Konferenzen – und doch kamen keinerlei Fortschritte für den internationalen Klimaschutz dabei heraus. Es sollten Regeln für einen internationalen Emissionshandel aufgestellt werden, doch die 196 Staaten (darunter die EU als ein supranationales Staatsgebilde) fanden bis zum Schluss keine gemeinsame Position.

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Der Einsatz von Erneuerbaren Energien im Bundesländervergleich der AEE.
5. Dezember 2019 | Aktuelles

Erneuerbare Länder im Bundesvergleich

Mit den dezentral installierten Erneuerbaren wird die Energieversorgung in den Flächenländern immer stärker sichtbar. Wer ist da besonders erfolgreich? Was gibt es für Hemmnisse? Antworten darauf gibt der Bundesländervergleich der Agentur für Erneuerbare Energien.

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Sabine Drees ist Diplom-Volkswirtin und beim Deutschen Städtetag Referentin für Internationales und globale Nachhaltigkeit. Foto: Tim Bartels
21. November 2019 | Aktuelles

SDG-Portal: „Diese Arbeit haben wir den Kommunen abgenommen“

Für Bürgermeister und andere Kommunalvertreter, aber auch für Bürgerinnen und Bürger, die wissen wollen, wo ihre und andere Kommunen mit mehr als 5 000 Einwohnern in puncto Nachhaltigkeit stehen, gibt es jetzt einen tollen Datenservice im Internet:  das SDG-Portal. Es soll dabei helfen, auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den SDGs (Sustainable Development Goals), zu ermitteln, wo der Schuh drückt. Dargestellt und bewertet werden je nach Datenlage bis zu 47 Indikatoren. An der Entwicklung dieser kommunalen Anzeiger beteiligt war Sabine Drees vom Deutschen Städtetag. „Damit erhalten Städte und Gemeinden in Sekundenschnelle einen Nachhaltigkeitsbericht“, sagt die Referentin für Internationale Angelegenheiten.

Interview: Tim Bartels

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Bild: Stefan Wunderlich
7. Oktober 2019 | Aktuelles

Busfahren unter Strom, mitfahren via App

Für die Mobilität der Zukunft mit weniger Schadstoffen, mehr Sicherheit und attraktiveren Angeboten gibt es angesichts der großen Unterschiede zwischen Metropolen, Mittel- und Kleinstädten sowie ländlichem Raum keine Patentlösung. Doch arbeiten Forschende aus dem Verbund der Zuse-Gemeinschaft an digitalen Werkzeugkästen für die Verkehrswende, die eine Übertragbarkeit von Modellen für nachhaltige Mobilität erleichtern.

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N-Journal beim Deutschen Nachhaltigkeitstag 2018 (Foto: DNP)
8. August 2019 | Aktuelles

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Osnabrück, Aschaffenburg und Bad Berleburg

Osnabrück, Aschaffenburg und Bad Berleburg gewinnen den mit jeweils 30 000 Euro dotierten Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2020.

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Erdüberlastungstag: Seit 29. Juli lebt die Welt auf Pump. Foto: Adobe Stock
1. August 2019 | Aktuelles

Wir leben immer mehr auf Pump

Würden alle so leben wie die Deutschen, bräuchten wir drei Erden. Schon seit dem 2. Mai leben wir auf Pump, weil von da an bereits all jene natürlichen Ressourcen verbraucht waren, die das Land beansprucht und theoretisch in einem Jahr wieder regeneriert werden können. Dieser Tag wird Erdüberlastungstag genannt. Am 2. Mai war also der deutsche Erdüberlastungstag. Global gesehen markierte der 29. Juli diesen Tag.

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Suffizienz als Lebensstil heißt auch, einfach mal nichts zu tun. Foto: AdobeStock
29. Juli 2019 | Aktuelles

Simplify your life

Um die Welt vor neun Milliarden Menschen zu retten, reicht mehr Energieeffizienz allein nicht aus. Zumal dann nicht, wenn der viel beklagte Rebound-Effekt eintritt, also Effizienzgewinne von Konsumsteigerungen aufgefressen werden. Effizienz braucht demnach auch Suffizienz. Im Fall der Suffizienz wird nach dem rechten Maß gefragt. Gemeint ist damit, nur soviel zu haben, wie es die eigenen Bedürfnisse erfordern.

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Links die Realität, rechts die Vision. So sollten unsere Kinder in der Stadt aufwachsen, geht es nach dem VCD. Foto: VCD/Yvonne Hennig
17. Juli 2019 | Aktuelles

Rückeroberung der Straße

„Wir können uns Straßen heute nur schwer als etwas anderes als Fahrbahn für Autos vorstellen“, sagt Katja Täubert vom Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD). Die Straße ist gefährlich, macht aggressiv und stresst. „Road rage“ eben. Besser, man hält sich fern davon. Dabei sollte der öffentliche Raum doch auch ein Ort zur (aktiven) Entspannung sein, zur Unterhaltung und zum Entdecken.“Mit Füßen und Pedalen – Hol dir deine Stadt zurück!“  nennt der VCD seine Vision einer Rückeroberung der Straße.

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Michael Hübler: New Work. Menschlich – demokratisch – agil. metropolitan Verlag
11. Juli 2019 | Aktuelles

Nur Mut zu Agilität!

Kein Tag vergeht, an dem wir nicht über den Begriff Agilität stolpern. Von allen Seiten werden wir zu mehr Flexibilität und Agilität aufgerufen, um gut auf das scheinbar drohende Unheil, die fortschreitende, nicht aufzuhaltende Digitalisierung vorbereitet zu sein. Doch was steckt hinter dieser Forderung? Sind die Zweifel und Ängste vor der digitalisierten Welt wirklich begründet?

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N-Journal beim Deutschen Nachhaltigkeitstag 2018 (Foto: DNP)
11. Juli 2019 | Aktuelles

Kommunen für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

Bis Mitte Juli reisen die Experten des DNP durch Deutschland, um die nominierten Kommunen zu besuchen und letzte inhaltliche Rückfragen im Vor-Ort-Interview zu klären. Ein Sonderpreis prämiert solche, die die Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit einsetzen.

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Preiskugel Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Foto: Frank Fendler
9. Juli 2019 | Aktuelles

Longlist für den Nachhaltigkeitspreis 2020

Die nominierten Unternehmen für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 stehen fest. 2017 hat eine Wirkungsstudie ergeben, dass die Unternehmen ihren Nachhaltigkeitserfolg noch viel zu selten zur Kommunikation nach außen einsetzen, genauso wenig gegenüber Investoren, zum Beispiel um bessere Kreditkonditionen zu erhalten. Ob das nun die DNP-Sieger für 2020 anders machen werden?

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Foto: John Smith/Fotolia
8. Juli 2019 | Aktuelles

Wenn Wetterextreme zur Normalität werden

Lang anhaltende heiße Perioden, sogenannte Hitzewellen, treten seit etwa 30 Jahren in  ungewöhnlicher Häufigkeit in Europa und in Deutschland auf. Die dadurch ausgelösten gesundheitlichen Belastungen können erheblich, mitunter lebensbedrohend sein. Der Sommer 2018 war der extremste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 und folgt bislang dem heißesten Jahr 2003, das in Europa Zehntausende Menschenleben forderte. Hitzebedingte Mortalität betrifft vor allem ältere Menschen. Ein Ratgeber des Umweltbundesamts (UBA) gibt nun Hinweise für ein angepasstes und individuelles Gesundheitsverhalten bei sommerlicher Hitze.

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Foto: AdobeStock
17. Juni 2019 | Aktuelles

Umweltbewusstsein 2018 – große Unzufriedenheit

Nur noch 24 Prozent der Deutschen attestieren ihrer Kommune, genug für den Umwelt- und Klimaschutz zu tun – 2016 waren das noch 49 Prozent. Halbiert hat sich die Zustimmung auch für die Bundesregierung (von 34 auf 14 Prozent) und bei der Industrie (von 15 auf 8). Das ist eines der bemerkenswertesten Ergebnisse der neuen Umweltbewusstseinsstudie, die das Bundesumweltministerium (BMU) seit 1996 alle zwei Jahre durchführen lässt. Dazu wurden rund 4000 Personen im August und September 2018 befragt – also noch bevor die Fridays-for-Future-Bewegung so richtig Fahrt aufnahm.

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Same procedure as every year: Kanzlerin Merkel wird von RNE-Chefin Thieme begrüßt. Foto: Domma/RNE
Same procedure as every year: Kanzlerin Merkel wird von RNE-Chefin Thieme begrüßt. Foto: Domma/RNE
6. Juni 2019 | Aktuelles

Merkel: „Man muss bei sich zuhause anfangen“

Zum 19. Mal ging die Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) über die Bühne. Seit 2001 berät das Gremium die Bundesregierung in Sachen Nachhaltigkeit. Überdies sollen die aktuell fünfzehn Nachhaltigkeitsexperten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden den Begriff populär und zum wichtigen öffentlichen Anliegen machen. Tatsächlich ist „Nachhaltigkeit“ in der Zivilgesellschaft mittlerweile wohl angekommen und wird vielerorts verhandelt. Bloß: Die Politik tut sich schwer.

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13. Mai 2019 | Aktuelles

CO2-Rechner: Meine ganz persönliche Klimabilanz

Klimaschutz ist existentiell. Und das Ziel lässt sich für Deutschland sehr genau benennen: Von den derzeit von uns im Schnitt verursachten elf Tonnen CO2 – so die Berechnungen des Weltklimarates, um die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten – müssen wir bis 2050 runter auf nur noch eine Tonne pro Person und Jahr! Nur noch eine Tonne CO2! Wie das? Von diesem extrem geringen Wert sollte man sich nicht von vorneherein abschrecken lassen. Es gilt zunächst, überhaupt erst mal ein Klimabewusstsein für sich zu entwickeln und Schritt für Schritt etwas gegen den Klimawandel zu tun. Helfen kann dabei ein CO2Rechner, mit dem man seine persönliche Klimabilanz errechnet.

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Foto: Frank Fendler
2. Oktober 2018 | Aktuelles

Die nachhaltigsten Unternehmen für 2019

Eine Teilnahme am Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) ist für Unternehmen durchaus anspruchsvoll. Alle Aspekte der Nachhaltigkeit müssen schlüssig dargestellt werden. Auch über ihr Engagement mit Lieferpartnern, Mitarbeitern und Abnehmern müssen die DNP-Bewerber berichten. In einem zweistufigen Verfahren bestimmt schließlich eine 13-köpfige Jury aus Wirtschaft, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik die Gewinner. Nun stehen die Finalisten für 2019 fest.

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CSR im Handapparat
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2. Juli 2018 | Aktuelles

Verantwortung in Liefer- und Wertschöpfungsketten

Es steht auf nur wenigen Seiten und soll Firmen und Betriebe darin Orientierung geben, wie sie ihre Sorgfaltspflicht zu sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Fragen ausüben können: der „Berliner CSR-Konsens“.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel am Rednerpult auf dem Jahreskongress des RNE
©RNE, Foto: Ralf Rühmeier
6. Juni 2018 | Aktuelles

„Damit wir überhaupt zu Potte kommen“ – die Bundeskanzlerin auf dem Jahreskongress des RNE

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum dreizehnten Mal beim jährlichen Kongress ihres Rates für nachhaltige Entwicklung (RNE) gesprochen. Ihre Bilanz ist niederschmetternd: „Vor zwölf Jahren habe ich zum ersten Mal darüber gesprochen, dass wir noch immer von der Substanz leben. Das, so muss man konstatieren, hat sich bis heute nicht entscheidend geändert.“ Und seitdem immer wieder findet sich in ihrer jährlichen Rede dieser Satz: „Wir müssen den Gedanken der Nachhaltigkeit noch konsequenter zum Maßstab des Regierungshandelns machen.“ Diese Empfehlung bekam Merkel dieses Mal aber nicht von ihrem Nachhaltigkeitsrat, sondern per Gutachten überreicht. Ein internationales Expertenteam, eine sogenannte Peer Group, hatte zum dritten Mal nach 2009 und 2013 die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie unter die Lupe genommen.

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